Bernie Ecclestone: "Möchte das Reglement zerreißen"

Formel-1-Chef Bernie Ecclestone ist für seine Interviews bekannt: Im Gespräch mit dem russischen Sender RT wurde er seinem Ruf einmal mehr gerecht.

Denn Ecclestone ist der Meinung, dass die technischen Vorschriften zu streng sind. „Es ist wie in einem alten Haus, bei dem die Leute ständig etwas hinzufügen oder verbessern. Und zum Schluss weiß niemand mehr, warum sie das eigentlich getan haben“, erklärt er.

„Ich bin genauso Schuld daran wie jeder andere. Deswegen sollten wir das Haus abreißen und ein neues bauen“, meint Ecclestone mit Blick auf die Zukunft der Rennserie.

Für ihn steht fest, dass „die ganzen Regeln und Vorschriften uns zu steril wirken lassen. Ich denke die Fahrer sollten - sobald sie das Rennen beginnen - auf sich alleine gestellt sein. Sie sollten keine Hilfe aus der Box bekommen, nur Ratschläge.“

Laut Ecclestone würde der Formel 1 mehr Spannung gut tun: „Wir befinden uns im Showgeschäft. Ab der Minute, in der wir nicht mehr unterhaltsam sind, stecken wir in Schwierigkeiten.“

„Die Leute mögen Racing. Unser größtes Problem dabei ist, dass sie und ich in diesem Jahr genau wissen, wer Weltmeister wird. Das kann so nicht richtig sein.“

Ecclestone ist sich bewusst, dass „die Leute an die Strecke kommen, um Racing zu erleben. Sie wollen das Resultat nicht schon vor Start den Rennens kennen.“

„Deswegen“, so der 84-jährige Brite, „möchte ich das Reglement zerreißen.“

Jetzt ein Teil von etwas Großem werden!

Einen Kommentar schreiben
Kommentare anzeigen
Über diesen Artikel
Rennserien Formel 1
Artikelsorte News