Bernie Ecclestone: Ron Dennis hindert Honda an Red-Bull-Deal

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Bernie Ecclestone: Ron Dennis hindert Honda an Red-Bull-Deal
Adam Cooper
Autor: Adam Cooper
Übersetzung: Stefan Ehlen
24.10.2015, 21:41

Formel-1-Chef Bernie Ecclestone ist davon überzeugt: Wenn McLaren-Chef Ron Dennis nicht dagegen wäre, würde Honda seine Motoren auch an Red Bull liefern.

Jenson Button, McLaren, mit Yasuhisa Arai, Honda-Sportchef, und Takahiro Hachigo, Honda-Geschäftsfüh
Bernie Ecclestone
Daniel Ricciardo, Red Bull Racing RB11
Red Bull Racing, Renault Sport F1

Denn, so Ecclestone weiter, er habe sich mit Honda von Anfang an darauf verständigt, dass der japanische Hersteller ab der Formel-1-Saison 2016 mindestens zwei Rennställe mit Motoren versorgt, ab 2017 sogar drei Teams.

McLaren kann allerdings sein Veto dagegen einlegen.

„Honda würde Red Bull mit Motoren beliefern, aber Herr Dennis sieht das anders“, sagt Ecclestone.

„Honda scheint Ron das Zugeständnis gemacht zu haben, dass er Einspruch gegen ein Honda-Kundenteam einlegen kann. Und er will offenbar nicht, dass Red Bull bald Honda-Motoren bekommt.“

„Ron glaubt offenbar, Red Bull wäre dann eine direkte Konkurrenz. Und Red Bull kann nur mit Honda arbeiten, wenn Honda zustimmt. Das wird aber nicht passieren, weil sie sonst Schwierigkeiten mit Ron kriegen würden. Er würde Honda glatt verklagen.“

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Rennserie Formel 1
Teams Red Bull Racing, McLaren
Urheber Adam Cooper
Artikelsorte News