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Bernie Ecclestone stimmt Hamilton zu: Formel 1 ist zu sicher geworden

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Bernie Ecclestone stimmt Hamilton zu: Formel 1 ist zu sicher geworden
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04.05.2020, 13:35

Der ehemalige Formel-1-Chef Bernie Ecclestone denkt wie Lewis Hamilton und meint: Der Grand-Prix-Sport lebt auch von der Faszination der Gefahr

"In meinen Augen muss die Formel 1 auch gefährlich sein." Das hat Lewis Hamilton schon vor Jahren gesagt. Nun meint der frühere Formel-1-Chef Bernie Ecclestone im Gespräch mit 'Autocar': "Da stimme ich ihm zu." Die modernen Formel-1-Grands-Prix seien im Vergleich zur Historie der Rennserie "ein bisschen zu sicher", so Ecclestone.

Er stellt umgehend klar: "Ich will nicht, dass sich jemand weh tut, aber die Spannung, der Tanz auf Messers Schneide, das ist ein bisschen verloren gegangen."

Hamilton selbst verweist in dieser Diskussion gerne auf sein Idol Ayrton Senna und das Ende der 1980er- und den Anfang der 1990er-Jahre. Er sagt: "Damals bist du aufs Gras gekommen und hast dich gedreht. Heute haben wir Auslaufzonen aus Asphalt, wo früher Kiesbetten waren. Damals hast du dir dein Auto beschädigt oder bist steckengeblieben, heute kannst du über das Limit gehen und zurückfahren."

Ecclestone findet Hamiltons Lebensstil gut

Immerhin, so Ecclestone heute, gäbe es in der Formel 1 noch echte Typen. Hamilton sei einer davon. Ecclestone schwärmt von seinem britischen Landsmann: "Er ist anders. Das ist großartig. Er ist ein erstklassiger Kerl. Er ist sogar größer als die Formel 1."

Fotostrecke
Liste

1/10

Foto: Mark Sutton / Motorsport Images

2/10

Foto: Zak Mauger / Motorsport Images

3/10

Foto: Steven Tee / Motorsport Images

4/10

Foto: Giorgio Piola

5/10

Foto: Mark Sutton / Motorsport Images

6/10

Foto: Mark Sutton / Motorsport Images

7/10

Foto: Mercedes AMG

8/10

Foto: Steven Tee / Motorsport Images

9/10

Foto: Mercedes AMG

10/10

Foto: Zak Mauger / Motorsport Images

Hamiltons spektakulärer Lebensstil sei nichts, was es zu kritisieren gelte, sondern vielmehr äußerst positiv für den Motorsport, den Hamilton betreibe. "Es ist jedenfalls nichts falsch daran, eine Modelinie an den Start zu bringen oder Rapper als Freunde zu haben", sagt Ecclestone.

Er schätze Hamilton auch als jemanden, der mit seiner Meinung nicht hinter dem Berg halte: "Ich glaube nicht, dass man ihm einen 'Spielplan' an die Hand gibt und ihm sagt, was er tun soll. Er ist in einer Position, in der er auf den Tisch hauen und ein paar Leute wachrütteln kann. Ich freue mich, dass er das auch tut."

Ferrari? Lieber nicht, Lewis!

Aber würde sich Hamilton im Herbst seiner Karriere auch einem Tapetenwechsel stellen, indem er Mercedes verlässt? Um vielleicht bei Ferrari ein neues, möglicherweise finales Kapitel seiner Laufbahn aufzuschlagen? Ecclestone rät Hamilton genau davon ab.

Begründung: "Ich glaube nicht, dass es ihm [bei Ferrari] leichtfallen würde. Er ist es doch gewohnt, mehr oder weniger das Kommando zu haben. Wenn er dort hingeht und sie lieben weiterhin Leclerc, dann würden sie ihn einfach begraben."

Mit Bildmaterial von LAT.

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Urheber Stefan Ehlen