Bernie Ecclestone will 2016 wieder V8-Motoren zulassen

Formel-1-Chef Bernie Ecclestone will einen unabhängigen Motorenhersteller für die Lieferung von V8-Aggregaten für 2016 begeistern.

Denn dem 84-Jährigen ist unwohl bei dem Gedanken, dass sich ein aktuell in der Formel 1 engagiertes Werk plötzlich zurückziehen und für einen Motoren-Engpass sorgen könnte.

Um mehr Planungssicherheit und Unabhängigkeit von den Herstellern garantieren zu können, würde Ecclestone sogar bereits zur Formel-1-Saison 2016 V8-Saugmotoren, wie sie bis 2013 verwendet wurden, wieder zulassen.

„Das wäre ganz einfach. Denn solche Motoren können im Handumdrehen gebaut werden“, meint Ecclestone bei The Independent. „Deshalb sollten wir es machen.“

„Sollten sich Ferrari und Mercedes einmal dazu entschließen, jeweils nur ein Kundenteam mit Triebwerken zu versorgen, hätte der Rest des Starterfeldes keine Motoren. Das ist nun einmal die aktuelle Situation.“

„Daher brauchen wir einen unabhängigen Motorenlieferanten“, sagt Ecclestone und fügt hinzu: „Daran arbeite ich bereits seit eineinhalb Jahren.“

Allerdings sieht das Formel-1-Reglement vor, dass für die Wiedereinführung des V8-Motorenformats sämtliche Teams zustimmen müssen.

Doch Ecclestone würde die Rennställe am liebsten vor vollendete Tatsachen stellen. „Ich denke nicht, dass wir die Zustimmung der Teams einholen sollten“, sagt der Brite. „Wir sollten es einfach machen.“

Das wiederum käme vor allem Red Bull und Toro Rosso zugute. Denn nach der Trennung von Renault haben beide Teams noch keinen Motorenpartner für 2016.

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