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"Besorgniserregend": Warum Brundle nur wenig Hoffnung für Williams hat

Formel-1-Experte Martin Brundle hat den diesjährigen Saisonstart von Williams als "sehr besorgniserregend" bezeichnet: Warum der Ex-Pilot aktuell keine Hoffnung hat

Williams-Krise 2026: Martin Brundle äußert große Bedenken nach Fehlstart

Williams ist eine der großen Enttäuschungen in diesem Jahr

Foto: LAT Images

Williams zählt gemeinsam mit Aston Martin zu den großen Enttäuschungen der bisherigen Formel-1-Saison: Während Carlos Sainz in China auch mit etwas Glück zumindest zwei WM-Punkte einfahren konnte, wartet Teamkollege Alexander Albon nach den ersten drei Rennen des Jahres noch immer auf Zähler.

Für den ehemaligen Formel-1-Piloten und heutigen Sky-Experten Martin Brundle ist der desaströse Saisonauftakt des Traditionsteams "sehr besorgniserregend" und eine kurzfristige Trendwende zeichnet sich kaum ab. Im Gegenteil: Williams droht am Ende des Feldes festzuhängen und künftig nur noch zur Randerscheinung zu werden.

"Sie haben wie Alpine, Mercedes und McLareneinen Mercedes-Motor", erinnert Brundle in der Sky Sports F1 Show daran, dass der Antrieb im FW48 aktuell wohl nicht die Achillesferse ist. "Wir wissen, dass sie Probleme bei den Crashtests hatten und dass das Auto daraufhin mit vielen zusätzlichen Teilen ausgestattet werden musste, um den Test zu bestehen."

Zu Erinnerung: Williams musste den Shakedown in Barcelona auslassen, weil der neue Bolide nicht rechtzeitig einsatzbereit war. In der Folge verdichteten sich die Spekulationen über ein Scheitern beim erforderlichen Crashtest sowie ein zu hohes Fahrzeuggewicht.

Brundle von Williams' Leistungen "extrem enttäuscht"

Erst beim zweiten Test in Bahrain ging das Traditionsteam erstmals auf die Strecke. "Ab diesem Punkt ist man im Hintertreffen", meint Brundle, insbesondere mit Blick auf den Rückstand zur Spitze, aber auch auf die unmittelbare Konkurrenz im Mittelfeld.

"Wahrscheinlich geht es um das Gewicht des Autos, die Gewichtsverteilung, den Schwerpunkt dieser Masse. Angesichts der heutigen Kostenobergrenze und bei dem ununterbrochenen Rennkalender bis jetzt ist es schwer, eine solche Situation wieder aufzuholen."

"Das ist sehr besorgniserregend für Williams", resümiert Brundle. "Sie liegen zwar vor Cadillac und Aston Martin, aber wenn man sich Williams' bisherige Leistung ansieht, ist man extrem enttäuscht. Und wir brauchen sie. Wir brauchen sie da vorne. Wir brauchen sie an der Spitze des Mittelfelds."

Die Hoffnung ruht nun auf der Pause bis zum Großen Preis von Miami: Williams will das Zeitfenster nutzen, um einen spürbaren Entwicklungsschritt zu realisieren und die Lücke ins Mittelfeld zu schließen. Ob dieser Befreiungsschlag gelingt, werden die kommenden Rennen (hier der ganze Kalender) zeigen.

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