Besseres Racing in Monaco? Russell lobt die neuen Boliden
Vor dem Großen Preis von Monaco schwärmt George Russell von den Formel-1-Boliden des Jahrgangs 2026
George Russell freut sich auf den diesjährigen Grand Prix von Monaco
Foto: LAT Images
Laut George Russell wird man in Monaco dank des neuen Reglements mehr ans Limit gehen können als noch in den vergangenen Jahren: "Das hier fühlt sich viel mehr an wie ein Rennauto", erklärt der Mercedes-Pilot vor dem Wochenende.
"Es fühlt sich natürlicher beim Fahren an", so seine Worte. "Da kommt die Power Unit [als Faktor] nicht zum Tragen. Wenn du also auf einem herausfordernden Stadtkurs fährst, dann kannst du das Auto wirklich bis ans Limit pushen, und das macht deutlich mehr Spaß."
2025 sah das für Russell noch ganz anders aus: "Die Autos waren letztes Jahr so riesig", betont der Zweitplatzierte in der Weltmeisterschaft. "Die waren wirklich schwer und steif, und du hast im Auto jede Bodenwelle gespürt. Da konnte dir am Kurvenausgang immer das Heck ausbrechen, dir sind die Räder deutlich schneller blockiert und schon bist du in die Wand abgebogen."
Im Vergleich zu den letzten Jahren sind die Boliden der Saison 2026 ein Stück schmaler. Die oft diskutierten Änderungen an der Power-Unit, mitsamt Features wie dem Overtake-Modus, sind ebenso Teil der neuen Regeln.
Für den Grand Prix von Monaco hat die FIA das Motorenreglement ein wenig angepasst. Auf den Einsatz der aktiven Aerodynamik müssen die Fahrer im Fürstentum schließlich komplett verzichten. Anpassungen am Motormapping begrenzen zudem die Spitzengeschwindigkeiten.
Auch das Thema Rad-an-Rad-Duelle erwähnt Russell: "Das Duell mit Kimi wäre so in den Autos aus dem letzten Jahr nicht möglich gewesen", so der 28-Jährige. Dabei bezieht er sich auf seinen Zweikampf mit Kimi Antonelli in Kanada. "Die waren einfach so groß und so steif, dass Rad-an-Rad-Duelle echt schwierig waren."
"Du hattest weniger Raum für Fehler, während du dein Auto jetzt auch in riskantere Positionen werfen kannst", erläutert Russell. "Ich denke also, es ist wirklich gut."
Vor dem Grand Prix von Monaco gibt es durchaus Zweifel, ob das Rennen im Fürstentum mit den neuen Regeln wirklich begeistern kann. So hat Sky-Experte Ralf Schumacher vor dem Wochenende seine Skepsis geäußert. Dennoch verteidigen Piloten wie Max Verstappen oder Esteban Ocon das Rennen als absolutes Unikat des Formel-1-Kalenders.
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