Bestzeit von Kimi Antonelli bei Formel-1-Test auf dem Nürburgring
Lando Norris und Kimi Antonelli haben den Pirelli-Test auf dem Nürburgring vor den Augen zahlreicher Formel-1-Fans auf der Tribüne zum Abschluss gebracht
Kimi Antonelli beim Formel-1-Test auf dem Nürburgring 2026
Foto: Pirelli
Die Formel-1-Testfahrten auf dem Nürburgring sind schon wieder Geschichte. Zwei Tage lang waren endlich wieder Formel-1-Boliden auf deutschem Boden unterwegs, weil Pirelli auf der Rennstrecke in der Eifel einen Reifentest mit den beiden Spitzenteams Mercedes und McLaren abgehalten hatte.
Nachdem am Dienstag zunächst George Russell und Oscar Piastri am Steuer ihres jeweiligen Boliden saßen, waren am Mittwoch WM-Spitzenreiter Kimi Antonelli und Weltmeister Lando Norris an der Reihe, vor den Augen zahlreicher Fans auf der sogenannten "Schnuppertribüne" zu fahren.
In der ersten Phase des Programms setzten die beiden Fahrer die von ihren jeweiligen Teamkollegen begonnene Arbeit an den verschiedenen Konstruktionsvarianten der C3-Mischung fort und absolvierten mehrere Runs von jeweils acht Runden.
In den letzten Stunden der Streckenzeit wurden zudem die beiden weicheren Mischungen bei längeren Runs evaluiert. Antonelli fuhr den C4, während am Auto von Norris der C5 montiert war.
Norris legte dabei insgesamt 108 Runden zurück und damit deutlich mehr als Teamkollege Piastri, der am Vortag nach 65 Runden aufgrund eines Defektes vorzeitig Feierabend hatte. Antonelli spulte einen Umlauf mehr als der McLaren-Pilot ab.
Die besten Rundenzeiten des Tages lagen bei 1:33.640 Minuten für den McLaren-Piloten und 1:32.990 Minuten für den Mercedes-Fahrer, womit beide schneller waren als die Bestzeit des Dienstags, die von Russell in 1:33.899 Minuten hingelegt wurde.
Zum Vergleich: Beim letzten Gastspiel der Formel 1 im Jahr 2020 lag die Polezeit von Valtteri Bottas im Mercedes bei 1:25.269 Minuten.
Insgesamt wurden an den zwei Tagen auf dem Eifelkurs 2.106 Kilometer zurückgelegt.
Der nächste Pirelli-Entwicklungstest ist für Mitte Mai in Magny-Cours geplant, wo Regenreifen getestet werden. Die Slick-Mischungen für die nächste Saison kehren in Barcelona, im Anschluss an das Grand-Prix-Wochenende, auf die Strecke zurück.
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