"Biblisches" Hockenheim: Jesus hat Lewis Hamilton geholfen

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Stefan Ehlen
Autor: Stefan Ehlen
Co-Autor: Jonathan Noble
05.11.2018, 07:24

Lewis Hamilton spricht über den himmlischen Beistand, der ihm zum Sieg beim Formel-1-Rennen in Hockenheim verholfen haben soll

Erst kam der Regen, dann die Sachskurve. Und plötzlich steckte der Spitzenreiter beim Grand Prix von Deutschland in Hockenheim im Kiesbett: Auf rutschiger Fahrbahn hatte Ferrari-Pilot Sebastian Vettel die Kontrolle über seinen Rennwagen und damit auch die Siegchance im Motodrom verloren. Es profitierte ausgerechnet sein WM-Rivale Lewis Hamilton, der so für Mercedes zum Heimsieg fuhr.

Wie Hamilton erklärt, sei ihm der Erfolg in Hockenheim aber keineswegs in den Schoß gefallen, sondern einer höheren Macht geschuldet: "Jesus hat definitiv geholfen", sagt der nun fünfmalige Formel-1-Weltmeister. Weil Hamilton schon vor dem Rennen vom mehrheitlich deutschen Publikum ausgepfiffen worden war, habe er um himmlischen Beistand ersucht. "Ich bete aber nicht für Siege. Ich bete für Glück", meint Hamilton.

"Ich bete immer darum, dass ich dazu in der Lage sein werde, mein volles Potenzial abrufen zu können. Die Umstände erlauben es manchmal nicht, eine großartige Leistung zu zeigen. Aber genau darauf habe ich es abgesehen", so der 33-Jährige.

Lewis Hamilton im Mercedes W09 in Hockenheim

Lewis Hamilton im Mercedes W09 in Hockenheim

Foto: LAT

Die "Umstände" in Hockenheim, das Pfeifkonzert von den Rängen, das habe ihm zugesetzt. Hamilton gibt an, "viel Negativität" gespürt zu haben und meint: "Für mich ist das wie der Teufel. Aber ich will dieses Dunkle, das Ausbuhen in etwas Anderes verwandeln." Also habe er gebetet – und wähnt sich erhört. Ihm sei im Grand Prix nämlich scheinbar Übersinnliches widerfahren.

Hamilton schildert die Situation aus seiner Sicht: "Für mich schien nach dem Rennen die Sonne, obwohl es regnete. Schon verrückt! Es war biblisch", sagt der langjährige Formel-1-Fahrer. "Wenn ihr wüsstet, was ich in meinem Gebet gesagt hatte […] Ich hatte aber nicht für den Regen gegen Rennende gebetet. Es war nur fast so, als ob man um ein Zeichen gebeten hätte. Es war wirklich unheimlich. Und es hat geholfen."

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