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Biometrisches Shirt, das Herzfrequenz misst, erhält FIA-Homologation

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Biometrisches Shirt, das Herzfrequenz misst, erhält FIA-Homologation
Autor:
Co-Autor: Juliane Ziegengeist
16.06.2020, 09:33

Ein neu entwickeltes Unterhemd kann die Vitaldaten des Fahrers während eines Rennens in Echtzeit messen - Einsatz in der Formel 1 nur eine Frage der Zeit

Im Bestreben, die Formel 1 noch effizienter zu machen, haben der italienische Motorsportausrüster Marelli und OMP Racing ein feuerhemmendes Unterhemd entwickelt, das mit einem integrierten System zur Messung der Vitalparameter des Fahrers ausgestattet ist. Die Neuentwicklung erhielt nun die FIA-Homologation.

Die Idee des Unterhemds besteht darin, eine Echtzeitmessung von Vitaldaten zu ermöglichen, die es der Box des Fahrers erlaubt, Faktoren wie Stress und Ermüdung über Sensoren, die die Herzfrequenz und die Atmung messen, zu überwachen.

Bekannt unter dem Namen VISM (Vital Signs Monitor) ist das Projekt der beiden Unternehmen Marelli und OMP Racing der jüngste Vorstoß im Bereich der Rennbekleidung zur Messung biometrischer Daten, die mit Handschuhen begann.

Für das Shirt sehen die Hersteller drei Hauptanwendungsbereiche: "Leistungsüberwachung, Datenerfassung für das Training und Sicherheitsfeatures dank der ständigen Überwachung der Vitalparameter in allen verschiedenen Situationen, die während eines Rennens auftreten." Datenschutz werde dabei groß geschrieben.

Biometrische Daten

Fahrer und Team können mit dem Shirt überwachen, wie der Körper wann reagiert

Foto: Marelli/OMP

"VISM ist ein Instrument für professionelle Fahrer zur Überwachung biometrischer Daten", erklärt Riccardo De Filippi, CEO von Marelli Motorsport. "Es wurde mit einer direkten Schnittstelle zu den Datenerfassungs- und Telemetriesystemen eines Rennwagens entwickelt und beinhaltet einen durchgehenden Schutz sensibler Daten."

Der Anwender habe die volle Kontrolle über die Nutzung der Daten. "Wir glauben, dass diese Erfahrung ein großer Fortschritt in der Entwicklung von Sicherheits- und aktiven Fahrerassistenzsystemen ist, auch für Personenkraftwagen."

Paolo Delprato, CEO von OMP Racing, lobt die Zusammenarbeit mit Marelli als "jene Art von Teamwork, die sich schon in dem Moment, in dem man sich entscheidet, zum Telefon zu greifen und das Projekt vorzuschlagen, als Segen erweist". Das Ergebnis sei "ein großartiges Instrument, das Sicherheit und Leistung vereint".

Mit Bildmaterial von Marelli/OMP.

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