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Bittere Worte von Max Verstappen zur Krise bei Red Bull

Max Verstappen ist nicht überrascht davon, dass Red Bull aktuell chancenlos gegen Mercedes und Co. ist - Die Bullen sind noch weiter weg als Anfang der Saison 2025

Darum zweifelt Max Verstappen an Red-Bull-Aufholjagd wie 2025

Max Verstappen erlebte seinen schlechtesten Saisonstart seit 2018

Foto: NurPhoto NurPhoto

Nach den ersten beiden Rennen der Formel-1-Saison 2026 liegt Max Verstappen lediglich auf dem achten WM-Platz - und damit noch hinter Fahrern wie Oliver Bearman (Haas) oder Pierre Gasly (Alpine). Auf WM-Leader George Russell im Mercedes fehlen bereits 43 Punkte.

Zwar hängt das schlechte Zwischenergebnis zu einem großen Teil mit Verstappens Ausfall beim Grand Prix in China zusammen. Doch selbst ohne Defekt am Sonntag in Shanghai würde der viermalige Weltmeister im Hinblick auf den WM-Kampf nur unwesentlich besser dastehen.

"Für mich ist es keine Überraschung, dass wir nicht nah an Mercedes, Ferrari oder McLaren dran sind", so der Niederländer, laut dem Red Bull in der Formel 1 aktuell nur die bestenfalls vierte Kraft ist. In der WM liegt man sogar nur auf P5 - noch hinter Ferrari-Kundenteam Haas.

China sei ein besonders schlechtes Wochenende gewesen, so Verstappen, der im Qualifying am Samstag als Achter fast eine Sekunde Rückstand auf die Pole-Zeit von Kimi Antonelli hatte. Im Sprint-Qualifying einen Tag zuvor fehlten sogar 1,7 Sekunden auf George Russell.

Auf die Frage, ob dieser große Abstand normal sei, antwortet er: "Ich hoffe nicht." Grundsätzlich habe er aber sowieso nicht erwartet, in der Anfangsphase der Saison mit Mercedes und Ferrari mithalten zu können, betont der viermalige Weltmeister.

Aufholjagd wird noch schwieriger als 2025

"Ich hoffe natürlich, dass wir [bei den nächsten Rennen] etwas konkurrenzfähiger sein können", so Verstappen. Doch der Weg zurück an die Spitze scheint aktuell noch ein langer zu sein. "Ich glaube, sie sind genauso genervt davon wie ich", sagt Verstappen über sein Red-Bull-Team.

Ein bisschen erinnert der Saisonstart an das vergangene Jahr, als die Bullen zunächst ebenfalls Probleme hatten. Später nach der Sommerpause gewann Verstappen dann aber noch sechs Rennen und wurde fast noch Weltmeister. Lediglich zwei Zähler fehlten am Ende auf Lando Norris.

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Der Niederländer betont jedoch, dass eine ähnliche Aufholjagd in diesem Jahr schwierig werden könnte. Schließlich gebe es 2026 "völlig andere Regeln", so Verstappen, der zudem erklärt, dass Red Bull in den vergangenen Jahren "in einer viel stabileren Lage als jetzt" gewesen sei.

So geht Red Bull 2026 beispielsweise zum ersten Mal mit einem komplett eigenen Motor an den Start. Allein das ist ein zusätzlicher Faktor, über den man sich in der Vergangenheit nie Gedanken machen musste. "Es gibt im Moment eine Menge Dinge, die wir besser machen müssen", betont Verstappen.

Eine Aufholjagd wie im vergangenen Jahr ist zwar nicht ausgeschlossen. Sie dürfte aber noch einmal ungleich schwieriger werden, zumal Verstappen selbst bei seinem "schlechten" Saisonstart 2025 immerhin noch zwei der ersten sieben Rennen gewinnen konnte.

Von solchen Erfolgen ist Red Bull aktuell sehr weit weg.

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