Botschafter bei Williams: Ex-Weltmeister Damon Hill ist "da, wo ich hingehöre"
Damon Hill, der Formel-1-Weltmeister von 1996, ist seit dieser Saison als Botschafter für Williams unterwegs und laut eigener Aussage "wieder da, wo ich hingehöre"
Damon Hill ist seit 2026 als Botschafter für Williams unterwegs
Foto: Sutton Images
Der frühere Weltmeister Damon Hill ist zurück in der Formel 1: Der 65-jährige Brite hat zu Saisonbeginn die Rolle des Botschafters bei Williams übernommen, also jenem Team, mit dem er 1996 seinen Titel in der Königsklasse gewann. Nach dem Saisonauftakt hat sich Hill mit einem emotionalen Statement zu Wort gemeldet.
Es sei "schön, wieder da zu sein, wo ich hingehöre", schrieb der langjährige Williams-Pilot und 115-fache Grand-Prix-Starter in den sozialen Netzwerken. "Danke @WilliamsF1 für den herzlichen Empfang." Hill war beim Großen Preis von Australien in Melbourne vor Ort und dort erstmals in seiner neuen Funktion als Botschafter des Teams tätig.
Denn Hill ist eng mit dem Traditionsstall verbunden: Nach dem überraschenden Rücktritt von Weltmeister Nigel Mansell stieg er 1993 zum Stammfahrer bei Williams auf. Bereits in seinem ersten Jahr feierte er drei Siege und belegte den dritten Platz in der Gesamtwertung, gefolgt von zwei Vizetiteln in den Jahren 1994 und 1995.
Sein großer Triumph folgte in der Formel-1-Saison 1996, als Hill mit dem inzwischen legendären FW18 insgesamt acht Siege aus 16 Rennen holte und sich damit den Weltmeistertitel sicherte. "Williams ist für mich ein wirklich besonderer Ort, an dem einige der entscheidenden Momente meiner Karriere stattfanden."
Damon Hill: Rückkehr zu Williams "ein echtes Privileg"
"Ich fühle mich unglaublich glücklich, Teil dieses Sports gewesen zu sein und erreicht zu haben, was ich erreicht habe", sagt Hill. "Als Botschafter zurückzukehren, ist ein echtes Privileg. Es ist eine Gelegenheit, die Geschichte des Teams zu feiern und dessen Erbe sowie Zukunft zu unterstützen."
"Es ist eine Ehre, Damon als Botschafter zurück bei Williams zu begrüßen", ergänzt Williams-Teamchef James Vowles, dessen Team in den ersten beiden Rennen der neuen Formel-1-Ära hinter den Erwartungen zurückblieb und bisher nur zwei Punkte holen konnte.
"Nur wenige Menschen repräsentieren dieses Team so wie er", betont Vowles. "Damon spielte eine prägende Rolle in einer der erfolgreichsten Epochen unserer Geschichte, wurde Weltmeister mit Williams und hinterließ ein Erbe, das das Team bis heute inspiriert."
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