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Bottas "bedankt" sich für "Fanpost" und sagt: "Das musste raus!"

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Bottas "bedankt" sich für "Fanpost" und sagt: "Das musste raus!"
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Sotschi-Sieger Valtteri Bottas erklärt seinen Funkspruch nach Rennende und stellt sich in den sozialen Netzwerken seinen Kritikern ganz direkt

"Denkst Du, irgendjemand nimmt Dir ab, dass Du zum Gewinnen hier bist?" Diese "Fanpost" erreichte Mercedes-Fahrer Valtteri Bottas in den sozialen Netzwerken. Und er konterte sofort. Bottas schrieb: "Mir egal, was Du glaubst. Wenn ich so denken würde wie Du, dann hätte ich in meiner Karriere nie eine Chance gekriegt, nie! Und ich gebe nicht auf!"

Es sind Situationen wie diese, die den emotionalen Ausbruch von Bottas nach der Zieldurchfahrt befeuert haben. Denn kaum abgewinkt, brüllte Bottas wieder einmal in den Funk: "An die Betreffenden: Leckt mich am Arsch!"

Später in der Pressekonferenz stellte Bottas ganz trocken fest: "Das musste raus. Da hatte sich Frust angestaut." Er sei es leid, Woche für Woche sein Bestes zu geben an der Rennstrecke, dafür aber nur - in seinen Augen - völlig haltlose Kritik zu ernten.

Bottas: Da war auch "Glück" dabei!

Der zweite Saisonsieg 2020, noch dazu mit der Idealpunktzahl 26, das habe ihm den Anlass gegeben, mal in aller Öffentlichkeit Dampf abzulassen. "Jetzt lief es mal für mich", meint Bottas, der nach 53 Rennrunden in Sotschi als klarer Sieger abgewinkt worden war.

Zwei Zeitstrafen gegen seinen Mercedes-Teamkollegen Lewis Hamilton, der zunächst geführt hatte, hatten ihm den Weg geebnet. "Natürlich war etwas Glück dabei", sagt Bottas. "Das nehme ich aber gerne mit, weil ich glaube, das habe ich verdient."

Er hofft, der Russland-Grand-Prix erweist sich als Initialzündung für den weiteren Saisonverlauf. In jedem Fall wolle er "positiven Schwung" mit in die nächsten Rennen nehmen.

Rückstand auf Hamilton verkürzt

Denn: "Es war ein starkes Rennen mit guter Pace meinerseits. Ich hatte alles unter Kontrolle. Solche Ergebnisse braucht man, um Selbstvertrauen zu sammeln. Deshalb stellt mich dieser Sieg sehr zufrieden. Und es bedeutet auch: Die Meisterschaft ist noch nicht gelaufen."

Tatsächlich hat Bottas den Rückstand auf WM-Spitzenreiter Hamilton etwas verkürzt, um immerhin elf Punkte. Doch Hamilton wäre selbst bei einem Ausfall noch immer komfortabel vorne.

Doch weder vom aktuellen Tabellenstand noch von seinen Kritikern will sich Bottas beirren lassen. Das gebe seine Grundeinstellung gar nicht anders her: "Ich bin zuversichtlich. Jedes Mal, wenn ich in ein Rennwochenende gehe, dann mit der Zuversicht, dass ich es packen kann. Und so wird das auch immer sein. Du brauchst diese Einstellung."

Wie Bottas mit Kritik umgeht

Er habe sich selbst nach der Qualifying-Niederlage gegen Hamilton gesagt, "es würde Möglichkeiten geben" im Rennen. Und genau eine solche Möglichkeit sei auch eingetroffen. "Heute", sagt Bottas nicht ohne Erleichterung, "ist es mal für mich gelaufen."

"Deshalb hoffe ich, ich kann die Menschen dazu bewegen, niemals aufzugeben. Denn das wäre der größte Fehler im Leben."

Er habe stattdessen gelernt, "viel Kraft und Energie" aus jeglicher Form von Kritik mitzunehmen. "Manche sagen mir, ich sollte mich nicht weiter darum scheren, ich sollte aufgeben. So bin ich aber nicht gestrickt. Ich werde nie aufgeben. Ich wollte daher einfach mal wieder schöne Grüße an diese Leute bestellen."

Der besagte Funkspruch sei "einfach so" aus ihm herausgerutscht, sagt Bottas. Er denke sonst eigentlich gar nicht über diejenigen nach, die ihn nur ärgern wollten. "Das ist nichts, was mir im Kopf herumspukt", versichert er. "Ich weiß nur nicht, warum sie das tun. Ich hoffe, diese Leute lernen dazu."

Mit Bildmaterial von Motorsport Images.

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