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Bottas verpasst erste Startreihe mit "großen" Bremsproblemen

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Bottas verpasst erste Startreihe mit "großen" Bremsproblemen
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Valtteri Bottas ärgert sich über den verpassten zweiten Startplatz neben Lewis Hamilton und wird nach dem Qualifying zudem noch bestraft

Während Lewis Hamilton in Hockenheim trotz Schmerzen auf die Pole-Position zum Grand Prix von Deutschland fuhr, startet Mercedes-Teamkollege Valtteri Bottas am Sonntag aus der zweiten Reihe. In Q3 war Bottas 0,362 Sekunden langsamer als Hamilton und zudem 0,016 Sekunden langsamer als Max Verstappen (Red Bull; 2.).

Bottas weiß, dass er am Samstag trotz seiner angesprochenen Bremsprobleme auch Glück hatte. "Natürlich kam uns Ferrari entgegen", spricht der Finne auf die unterschiedlichen Defekte an den Autos von Sebastian Vettel und Charles Leclerc an und sinniert: "Wie schnell sie in Q3 gewesen wären, wissen wir nicht."

Große Bremsprobleme in Q3

"Ich selbst hatte im dritten Freien Training ein gutes Gefühl, keine Probleme", so Bottas. "Ich dachte, das Qualifying würde gut laufen und interessant werden. Dann aber hatte ich große Bremsprobleme, vor allen in den Kurven 2, 6 und 8 - also überall dort, wo hart gebremst wird. Mir blockierten ständig die Räder und ich fuhr geradeaus. Es war einfach von Runde zu Runde komplett unterschiedlich, wie die Bremsen reagierten. Das machte es schwierig."

Ohne die Bremsprobleme hätte Bottas "in Q3 wohl zwei bis drei Zehntelsekunden schneller fahren können, mehr aber nicht", wie er sagt. Einer verpassten Pole-Position trauert der Finne also nicht nach, einem Platz in der ersten Startreihe aber durchaus.

Schnell nur abseits der Rennstrecke

Nach dem Qualifying erhielten Bottas und Mercedes noch die Nachricht einer Strafe in Höhe von 600 Euro. Grund: Bottas hatte die Geschwindigkeitsbegrenzung von 80 km/h in der Boxengasse um 5,4 km/h überschritten.

So richtig schnell war der aktuelle WM-Zweite am Samstag also nur abseits der eigentlich Rennstrecke. Doch Toto Wolff ist trotzdem zuversichtlich, dass am Sonntag einiges erreichbar ist. "Er ist nicht weit weg", meint der Mercedes-Motorsportchef gegenüber 'Sky Sports F1' und blickt voraus: "Wenn die Temperaturen so bleiben, dann musst du erst mal durchkommen, und das mit der richtigen Strategie. Ich denke, Valtteri hat eine Chance."

Für das Qualifying am Samstag war Stand Freitagabend eine 70-prozentige Regenwahrscheinlichkeit vorhergesagt worden. Während der dreigeteilten Session blieb es dann aber doch trocken. Für das Rennen am Sonntag schwankt die Regenwahrscheinlichkeit nach aktuellem Stand der Vorhersage zwischen 60 und 40 Prozent.

Mit Bildmaterial von LAT.

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