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"Brauche den Pilz": Sergio Perez zieht beim China-GP den Mario-Kart-Vergleich

Die Formel 1 wird aktuell mit dem Nintendo-Klassiker "Mario Kart" verglichen und auch Cadillac-Pilot Sergio Perez scherzt im China-Rennen: "Ich brauche einen Pilz"

"Brauche den Pilz": Sergio Perez macht sich über "Mario Kart"-Vergleich lustig

Auch "Scherzio" Perez witzelt über die aktuelle Formel 1

Foto: Getty Getty

Die Formel 1 kommt auch beim Großen Preis von China nicht von ihrem Vergleich mit dem Nintendo-Spieleklassiker "Mario Kart" los: Während des Rennens, das Mercedes-Youngster Kimi Antonelli gewann, nutzte Cadillac-Pilot Sergio Perez erneut die Gelegenheit, um humorvolle Kritik an den neuen Autos zu üben.

Der Mexikaner, der sich nach einem Dreher beim Start wieder nach vorne kämpfen musste, wollte seinen Teamkollegen Valtteri Bottas überholen, als die Energie in seiner Batterie erschöpft war und die Unterstützung des Elektromotors damit plötzlich aussetzte.

Im Duell gegen den Finnen war Perez chancenlos: "Ich brauche jetzt einen Pilz", scherzte der langjährige Red-Bull-Pilot, der nun wohl den Spitznamen "Scherzio" Perez trägt, im Teamfunk. "Er ist verschwunden. Ich weiß nicht, was passiert ist." Nach eigenen Angaben verlor der Cadillac-Pilot in dieser Situation rund fünf Sekunden auf die Konkurrenz.

Sergio Perez findet keinen Gefallen am Reglement

Am Ende belegte Perez den 15. Platz. Ein Ergebnis, das seine Meinung zum neuen Formel-1-Reglement kaum verbessert haben dürfte. "Ehrlich gesagt fand ich es sehr künstlich", sagte der 36-Jährige bereits am Donnerstag vor dem Rennen. Überholen sei künftig "nur per Knopfdruck" möglich.

"Du überholst und wirst dann wieder überholt", berichtete der Mexikaner von seinen ersten Eindrücken aus Melbourne. Das sei ganz "im Stil von Mario Kart" gewesen. Am Ende des Tages könne zwar auch der Fahrer den Unterschied machen, so Perez, allerdings sei es "noch sehr früh mit diesen Regeln."

"Aber was wir in Melbourne gesehen haben - ich spreche hier als Fan - hat mir nicht gefallen." Damit ist der Cadillac-Pilot nicht allein: Der Frust von Max Verstappen ist mittlerweile bekannt, und auch Ferrari-Pilot Charles Leclerc zog beim Auftakt in Australien den Mario-Kart-Vergleich, was Ferrari zu einem lustigen Scherz animierte.

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