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Max Verstappen sieht seine WM-Chancen schwinden: Vier Rennen vor Schluss braucht der Red-Bull-Star "ein bisschen Glück", um McLaren noch einzuholen

"Brauchen Glück": Max Verstappen über seine Titelchancen vor Brasilien

Max Verstappen am Mediendonnerstag in Brasilien

Foto: LAT Images

Max Verstappen gibt sich vor dem Großen Preis von Brasilien realistisch. Der amtierende Weltmeister liegt in der Formel-1-WM 2025 36 Punkte hinter Spitzenreiter Lando Norris, der nach seinem dominanten Sieg in Mexiko erstmals seit einem halben Jahr wieder die Gesamtführung übernommen hat. Dahinter folgt McLaren-Teamkollege Oscar Piastri, nur einen Punkt zurück.

Verstappen belegte in Mexiko Rang drei und verkürzte seinen Rückstand zwar leicht, doch angesichts von nur noch vier verbleibenden Rennwochenenden - zwei davon mit Sprintformat - wird die Aufholjagd zur Mammutaufgabe. "Wir hatten ein paar gute Wochenenden, an denen der Abstand kleiner wurde, aber jetzt mit vier Rennen ist es immer noch eine ziemlich große Lücke", sagt Verstappen am Donnerstag in São Paulo.

Der Niederländer rechnet damit, dass er auf Schützenhilfe angewiesen ist: "Ich muss jedes Wochenende deutlich mehr Punkte holen, was nicht so einfach ist. Ich meine, wenn du mir die Saison 2023 gibst, mit allem, was da war, und du sagst mir, ich liege 36 Punkte zurück bei vier verbleibenden Rennen - kein Problem, easy. Aber diese Saison ist ein bisschen anders. Es kommt darauf an, dass wir alles optimieren und das Wochenende perfekt hinbekommen."

"Dieses Jahr ist anders" - Red Bull nicht mehr dominant

Spätestens seit Beginn der Saison ist Red Bull nicht mehr in der gewohnten Dominanz unterwegs. McLaren hat sich eigentlich schon im Vorjahr mit einem Update in Miami die Vormachtstellung der Ground-Effect-Generation gesichert - und Verstappen weiß, dass die Statistik gegen ihn spricht.

"Wir brauchen wahrscheinlich ein bisschen Glück bei einem Rennen, um einen größeren Unterschied zu schaffen", erklärt er. "Aber wir werden alles geben. Ob das am Ende des Jahres reicht, weiß ich nicht. Aber es gibt auch nicht mehr viel zu verlieren. Im schlimmsten Fall sind wir Dritter, im besten Fall kannst du die Meisterschaft gewinnen."

Der viermalige Weltmeister - der seit 2021 ununterbrochen an der Spitze der Formel 1 stand - betont dennoch, dass er ohne Druck an die letzten Rennen herangeht. Denn im Gegensatz zu Norris und Piastri, die beide um ihren ersten Titel kämpfen, hat Verstappen "nichts zu beweisen".

Verstappen lobt Teamleistung trotz Rückstand

"Ja, für mich gibt es keinen Druck", sagt Verstappen. "Selbst wenn ich es nicht gewinne, weiß ich, dass ich eine wirklich gute Saison gefahren bin. Ich denke, es wird sehr schwer, also muss man realistisch bleiben, was unsere Chancen in diesem Jahr betrifft."

Trotz aller Schwierigkeiten zeigt sich der 28-Jährige stolz auf die Leistung seines Teams. "Dass wir überhaupt noch über den WM-Kampf sprechen, ist bemerkenswert", erklärt er. "Das liegt sicher an der Entwicklung der Mannschaft - sie hat nie aufgegeben, und das ist eine Stärke dieses Teams. Ich finde das sehr beeindruckend."

Mit Blick auf die verbleibenden Rennen in Brasilien, Las Vegas, Katar und Abu Dhabi hofft Verstappen auf ein perfektes Zusammenspiel aus Performance und Strategie. Denn nur mit einer optimalen Ausbeute - und einem kleinen Quäntchen Glück - kann Red Bull der McLaren-Doppelführung vielleicht noch einmal gefährlich werden.

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