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Brawn: WM-Titel 2020 gibt's auch bei acht Rennen auf einem Kontinent

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Brawn: WM-Titel 2020 gibt's auch bei acht Rennen auf einem Kontinent
Autor:
Co-Autor: Adam Cooper

Ross Brawn geht davon aus, dass man 2020 noch "eine gute Saison" zusammenstellen wird - Auch bei nur acht Rennen werde es im Zweifel aber einen Weltmeister geben

Noch ist nicht klar, wie viele Rennen die Formel-1-Saison 2020 umfassen wird. In dieser Woche veröffentlichte die Königsklasse einen vorläufigen Europakalender, der acht Rennen beinhaltet. Ziel ist es, nach diesen acht Events weitere Überseerennen zu veranstalten. In der aktuellen Coronakrise ist aber nicht sicher, ob das tatsächlich möglich sein wird.

Was würde also passieren, wenn im schlimmsten Fall nur die bislang angekündigten Rennen stattfinden können? Der Automobil-Weltverband (FIA) schreibt eigentlich vor, dass Rennen auf mindestens drei verschiedenen Kontinenten ausgetragen werden müssen, damit eine Meisterschaft als Weltmeisterschaft zählt. 2020 würde man aber eine Ausnahme machen.

Das versichert zumindest Formel-1-Sportchef Ross Brawn im Gespräch mit 'Motorsport-Total.com'. "Theoretisch reichen die acht Europarennen für eine Weltmeisterschaft", stellt er klar. Ohnehin geht Brawn aber nicht davon aus, dass es bei den Events in Österreich, Ungarn, Großbritannien, Spanien, Belgien und Italien bleiben wird.

Brawn: Situation ändert sich fast täglich

Es sei "eine Herausforderung", den weiteren Kalender zusammenzustellen. "Aber ich denke, dass es auch eine Herausforderung war, die Europasaison zusammenzustellen", erklärt Brawn und erinnert: "Vor zwei oder drei Wochen oder vor einem Monat sah es noch unmöglich aus." Trotzdem habe man es geschafft, einen "ordentlichen" Kalender zu erstellen.

Das größte Problem der Formel 1 ist aktuell, dass langfristige Planungen kaum möglich sind, weil niemand weiß, wie sich die Situation rund um das Coronavirus in den kommenden Monaten entwickeln wird. "Die Situation ändert sich fast täglich. Insgesamt wird es besser, aber es gibt noch immer Länder, bei denen die Lage gerade am schlimmsten ist", so Brawn.

Formel-1-Boss Chase Carey erklärte zuletzt bereits, dass man sich beim weiteren Kalender ab Herbst keinen unnötigen Druck machen wolle. Und auch Brawn betont, dass man sowohl sich als auch den betroffenen Veranstaltern Zeit geben möchte. Als Beispiel nennt er Mexiko, wo die Organisatoren in diesem Jahr unbedingt noch einen Grand Prix veranstalten möchten.

"Es gibt verschiedene Optionen. Ich denke, wir werden eine ordentliche Saison zusammenstellen", so Brawn, der allerdings noch keine Aussage darüber treffen möchte, wie der komplette Kalender letztendlich aussehen wird. "Wenn man an einem Tag bei einigen [Rennen] zuversichtlich ist, dann ändert sich das am nächsten Tag schon wieder", erklärt er.

Hockenheim momentan nicht Plan A

Er wolle daher "nicht spekulieren", welche Länder es in den weiteren Kalender schaffen und welche nicht. "Ich denke aber, dass es genug Rennen werden, um eine gute Saison zu haben", so Brawn. Bei den Überseerennen sind vor allem die hohen Kosten das Problem. Rennen in Europa wären für die Formel 1 und ihre zehn Teams deutlich günstiger.

Brawn erklärt, dass man verschiedene Dinge berücksichtigen müsse. "Der finanzielle Aspekt zählt dazu", bestätigt er und erklärt gleichzeitig, dass eine Komplettabsage der Saison 2020 nie eine Option gewesen sei. Das hatte unter anderem Ex-Formel-1-Boss Bernie Ecclestone gefordert. "Ich denke, das wäre nicht gut. Ich glaube, dann wäre die Formel 1 viel schlimmer dran", so Brawn.

Außerdem bestätigt Brawn, dass der Hockenheimring - wie zum Beispiel auch Imola - noch immer zu den Ersatzkandidaten zählt, falls andere Rennen nicht stattfinden können. "Sie sind Optionen, aber keine Optionen, die wir momentan verfolgen. Wir prüfen einfach, was möglich ist", stellt der Formel-1-Sportchef in diesem Zusammenhang aber auch klar.

Man sei "glücklich", dass man diese Alternativen als Plan B habe. "Momentan versuchen wir, Plan A zu verfolgen", betont Brawn allerdings. Und Plan A ist es, nach dem Ende der Europasaison eine Überseetournee zu starten. Ob beziehungsweise wo das tatsächlich möglich sein wird, das werden erst die kommenden Monate zeigen.

Mit Bildmaterial von Sutton.

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Urheber Ruben Zimmermann