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Budgetgrenze: Keine Ausnahme für hohe Geldstrafen

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Budgetgrenze: Keine Ausnahme für hohe Geldstrafen
Autor:
Co-Autor: Christian Nimmervoll

Formel-1-Rennleiter Michael Masi erklärt, welche Auswirkungen von der FIA verhängte Geldstrafen auf das Maximalbudget der Rennställe haben

Die wichtigste Zahl für die Formel-1-Saison 2021? 145 Millionen US-Dollar, also umgerechnet rund 123 Millionen Euro. Das ist die neue Budgetobergrenze, die dann für alle Teams gilt. Was aber, wenn Strafzahlungen an den Automobil-Weltverband (FIA) aufgrund von Regelverstößen zu leisten sind? Sind diese Summen schon im Budgetlimit enthalten oder nicht?

Laut Formel-1-Rennleiter Michael Masi ist die Situation "ziemlich klar". Er erklärt: "Lediglich die finanziellen Strafen sind ausgenommen, die für Verstöße gegen die finanziellen Regeln an sich verhängt werden."

Gibt ein Team also im Jahr 2021 zu viel Geld aus für die komplette Rennsaison, dann muss es die fällige Strafzahlung zusätzlich leisten.

Anders verhält es sich bei Verstößen gegen das Sportliche und das Technische Reglement. "Diese Geldstrafen sind derzeit in den finanziellen Regeln und dem Gesamtbudget enthalten", sagt Masi.

Racing Point also müsste seine "Copygate"-Geldstrafe vom Gesamtbudget abziehen, wenn die Budgetdeckelung schon in diesem Jahr gelten würde.

Tatsächlich sind Ausnahmen aber ein großes Streitthema bei der ab 2021 geltenden Finanzbestimmung. Denn zum Beispiel Fahrergehälter und Löhne der wichtigsten Angstellten sind genauso nicht im Maximalbudget enthalten wie die Marketing- und PR-Kosten.

Mit Bildmaterial von Motorsport Images.

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Urheber Stefan Ehlen