Bürgermeister von Florenz plant schon mit Formel-1-Grand-Prix in Mugello

In der Toskana wähnt man sich bereits als Grand-Prix-Standort: Warum der Bürgermeister von Florenz fest an ein Formel-1-Rennen in Mugello glaubt

Bürgermeister von Florenz plant schon mit Formel-1-Grand-Prix in Mugello

Noch ist nichts besiegelt, aber Dario Nardella als Bürgermeister von Florenz gibt sich ausgesprochen zuversichtlich: Ein Formel-1-Rennen in Mugello, direkt im Anschluss an den Italien-Grand-Prix in Monza, das sei "so gut wie sicher", wie er bei einem Medientermin sagte.

"Ich denke, wir standen noch nie so kurz davor, die Möglichkeit zu haben, die Formel 1 nach Florenz und auf die Rennstrecke in Mugello zu holen", so meint er. "Drücken wir die Daumen für einen zweiten Formel-1-Grand-Prix in Italien in diesem Jahr."

Warum Nardella das so sehr interessiert: Mugello liegt nur 35 Kilometer nördlich von Florenz und damit knapp eine Autostunde entfernt von der italiensichen Großstadt, die in der Saison 2020 bereits auf den Tourismus durch die Absage des MotoGP-Rennens verzichten muss.

Käme stattdessen die Formel 1 nach Mugello, "es wäre historisch", sagt Florenz' Bürgermeister Nardella. "Es würde für immer in die Annalen des weltweiten Motorsports eingehen, aber auch in die Stadtgeschichte von Florenz."

Bislang allerdings gibt es außer Gesprächen zwischen Formel 1 und Verantwortlichen in Mugello nichts Handfestes zu vermelden, außer der theoretischen Möglichkeit eines Grand Prix - der noch dazu das 1.000. Formel-1-WM-Rennen für Ferrari bedeuten könnte. Auch dieser Umstand dürfte zu Nardellas Begeisterung für das Formel-1-Gastspiel beitragen.

Offiziell bestätigt sind bisher acht Grands Prix bis einschließlich Monza am 6. September 2020.

Mit Bildmaterial von Motorsport Images.

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