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Bei Cadillac macht man sich keine Gedanken um den neuen Ferrari-Motor und ist froh, dass dieser in jeder Hinsicht den Vorgaben entspricht

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Graeme Lowdon ist von der Legalität des Ferrari-Motors überzeugt

Foto: LAT Images

Cadillac-Teamchef Graeme Lowdon macht sich keine Sorgen darüber, dass der eingesetzte Ferrari-Motor des Neueinsteigers illegal sein könnte: "Worüber ich sehr zuversichtlich und glücklich bin, ist, dass wir einen vollkommen legalen Motor haben", betont er gegenüber Sky Sports News.

Damit spielt er auf ein heiß diskutiertes Thema an, wonach die Antriebe von Mercedes und Red Bull Powertrains möglicherweise das Regelwerk umgangen haben - oder eher anders ausgelegt wurden als bei der Konkurrenz.

Die aktuellen Diskussionen drehen sich um das Verdichtungsverhältnis, das für 2026 von 1:18 auf 1:16 gesenkt wurde. Mercedes und Red Bull sollen angeblich Wege gefunden haben, den Grenzwert bei laufendem Betrieb zu überschreiten, weil Messungen von der FIA nur statisch in Umgebungstemperaturen durchgeführt werden - dort wird der Wert eingehalten.

Die Konkurrenten verweisen aber auf einen anderen Passus des Reglements, der besagt, dass die Werte zu jeder Zeit eingehalten werden müssen. Aus diesem Grund wird es am 22. Januar noch ein Treffen geben, bei dem unter anderem darüber gesprochen werden soll.

Sollten zwei Hersteller wirklich über die Grenze gehen, wäre das ein großer Nachteil für alle anderen - darunter Ferrari. "Ohne zu sehr ins Detail zu gehen: Wir wissen, dass Ferrari die Regeln in dieser Hinsicht vollständig befolgt hat", betont Lowdon. "Das gibt uns großes Vertrauen."

"Was die Leistung betrifft, arbeiten wir mit unserem Motorenpartner zusammen und unterstützen ihn bis zum Äußersten. Wir sind sehr glücklich mit dieser Partnerschaft", sagt er weiter. "Ich kann nicht wirklich für die Antriebe anderer sprechen oder darüber, wie sie das Reglement interpretiert haben. Aber für mich ist es extrem klar - es steht dort schwarz auf weiß."

Ferrari wird Cadillac 2026 aber nicht nur mit Antrieben versorgen, sondern eine engere Zusammenarbeit führen - ähnlich wie es Ferrari mit Haas hat. Das gibt Lowdon ein gutes Gefühl: "Ich habe schon früher mehrfach mit Ferrari zusammengearbeitet. Sie sind großartige Partner", betont er.

"Alle Leute in diesem Team sind echte Racer, und wir heißen sie im Cadillac-Formel-1-Team herzlich willkommen. Sie liefern uns nicht nur eine Antriebseinheit, sondern unterstützen uns auch technisch durch Mitarbeiter, die sich dem Team anschließen. Es ist großartig, sie an Bord zu haben."

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