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Cadillac verrät: Wann der eigene Formel-1-Antrieb kommen soll

Cadillac startet beim Formel-1-Debüt noch mit Ferrari-Motor, doch die Entwicklung der eigenen Power-Unit bleibt das Ziel - So ist der aktuelle Stand bei General Motors

Cadillac verrät: So ist der aktuelle Zeitplan für die eigene Antriebseinheit

Cadillac arbeitet weiterhin an einer eigenen Power-Unit von GM

Foto: Cadillac Cadillac

Cadillac feiert in diesem Jahr sein Debüt (alle Details!) in der Formel 1. Im Heck der beiden Boliden von Sergio Perez und Valtteri Bottas wird allerdings noch kein Cadillac-Antrieb wummern, sondern ein Ferrari-Motor. Dennoch verfolgt General Motors das langfristige Ziel, eine eigene Power-Unit zu entwickeln.

"Das Projekt liegt tatsächlich vor dem Zeitplan", verrät Dan Towriss, Geschäftsführer des Formel-1-Teams von Cadillac. "Also, Stand jetzt ist vorgesehen, die Cadillac-Power-Unit bis 2029 einsatzbereit zu haben." Die notwendige Zulassung durch den Automobil-Weltverband FIA liegt bereits vor.

"Ich denke, Sie wissen auch, dass es einige Entwicklungen bei den PU-Vorschriften gibt, und wir behalten das alles genau im Auge", ergänzt Towriss. "Aber in Bezug auf das aktuelle Regelwerk liegen wir im Plan, bis 2029 eine Power Unit bereitzustellen."

Dan Towriss sieht keinen Interessenskonflikt

Unklar ist, wie sich die Beziehung zwischen Ferrari und Cadillac entwickeln wird, wenn GM parallel an einem eigenen Motor arbeitet und damit langfristig zum Konkurrenten der Scuderia wird. Towriss sieht darin jedoch kein Problem und setzt auf eine Partnerschaft auf Augenhöhe.

"Jeder muss seine eigene IP mitbringen, richtig? Ferrari hat ihre", spielt der US-Amerikaner auf die sogenannte "Intellectual Property" an, also das geistige Eigentum hinter der Motorenentwicklung. "Mit der GM Performance Power Unit Group, die Teil des Formel-1-Teams ist, entwickeln wir unsere eigene IP."

"Wir entwickeln unsere eigenen Motoren und bringen unsere eigene Arbeit, unser eigenes Produkt auf die Strecke in der Formel 1. Das wird also komplett getrennt sein. Wir werden ein Kundenteam von Ferrari sein, während wir unsere Power-Unit entwickeln, und das wird GM-Arbeit sein."

Wirft GM das Geld für Entwicklung zum Fenster raus?

Ein Problem bleibt: Das aktuelle Formel-1-Reglement gilt voraussichtlich nur bis einschließlich 2030. Es könnte also sein, dass GM hunderte Millionen in die Entwicklung einer Power Unit investiert, die anschließend nur zwei Jahre lang genutzt werden kann.

Wie also genau sieht der Plan der Amerikaner aus? "Ja, das ist eine sehr gute Frage", räumt Towriss ein. "Wir verfolgen die Diskussionen um die Regeln sehr genau. Es ist möglich, dass sich die Vorschriften vor 2031 ändern, es ist möglich, dass sie sich nicht ändern."

Diese Unklarheiten sollen das Projekt jedoch nicht bremsen. "Unabhängig von der Finanzierung ist es meiner Ansicht nach wichtig, dass wir so schnell wie möglich eine Cadillac-PU auf der Strecke sehen. Und das ist wirklich der Hauptfokus aus meiner Sicht."

"Wenn es Möglichkeiten gibt, den Prozess zu beschleunigen, werden wir das tun", lässt der Geschäftsführer des Cadillac-Formel-1-Teams offen, die GM-Power-Unit möglicherweise schon früher an den Start zu bringen. "Aber aktuell liegt der Fokus weiterhin auf 2029."

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