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Carlos Sainz: Besser als 2019 kann 2020 gar nicht werden

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Carlos Sainz: Besser als 2019 kann 2020 gar nicht werden
Autor:
Co-Autor: Luke Smith
23.02.2020, 10:03

McLaren-Pilot Carlos Sainz spürt wegen der Formel-1-Erfolge des Vorjahres keinen extra Druck, gibt aber zu, dass es schwer wird, das Ergebnis von 2019 zu toppen

Das Ziel eines jeden Rennfahrers ebenso wie das eines jeden Rennstalls ist es für gewöhnlich, sich im Vergleich zur vergangenen Saison zu steigern. Doch McLaren-Pilot Carlos Sainz, der 2019 seine bis dato beste Formel-1-Saison absolvierte, gibt zu, dass das für ihn und sein Team in diesem Jahr mehr als schwierig werden dürfte.

"Die die Ergebnisse des Vorjahres zu verbessern, ist fast unmöglich. Es bedeutet, Platz sechs in der Fahrerwertung und Platz vier in der Konstrukteurswertung zu erreichen", blickt Sainz auf die Erfolge von 2019, seinem ersten Jahr mit McLaren, zurück. "Ich denke, es ist sehr schwierig, sich im Vergleich zum vergangenen Jahr zu verbessern."

Das bedeute aber nicht, dass man keine Fortschritte machen könne. "Sicherlich können wir die Pace des Autos verbessern und uns so den größeren Teams weiter annähern. Und im Moment ist das unser Hauptziel", erklärt der Spanier.

Carlos Sainz: "Ein Team wie McLaren hat immer Druck"

Er hält jedoch fest: "Wir haben uns nicht eine bestimmte Rundenzeit oder einen bestimmten Prozentsatz einer Runde gesetzt, um den wir näher heranrücken wollen. Wir wollen uns noch etwas Zeit bei den Wintertests geben, um die Dinge zu analysieren und zu sehen, wo wir stehen, aber wir wollen auf jeden Fall näher dran sein."

Zusätzlichen Druck durch die starken Leistungen des Vorjahres verspürt Sainz nicht. "Ich denke, ein Team wie McLaren steht immer unter dem Druck abzuliefern", sagt er. "McLaren ist eines der besten Teams in der Geschichte der Formel 1 und wir wissen, dass der vierte Platz noch immer nicht der Ort ist, an dem McLaren sein möchte."

Carlos Sainz

Der McLaren-Pilot will die Lücke zu den drei Topteams weiter schließen

Foto: LAT

"Aber wir sind uns auch bewusst, dass es noch immer recht früh ist in diesem neuen Projekt. Wir haben das mittelfristige Ziel vor Augen, wieder um die Spitzenplätze zu kämpfen." Wann es erreicht wird, hängt auch von der Konkurrenz ab.

Formel-1-Wettbewerb unter erschwerten Bedingungen

"Man kann sehen, dass einige der kleineren Teams von den größeren Teams viel Hilfe bekommen", stellt Sainz fest. "Wenn sie also mit einem Auto hierher kommen, das dem Red Bull oder dem Mercedes vom letzten Jahr sehr ähnlich ist, wird es für McLaren sehr schwierig sein, einen großen Schritt nach vorn zu machen."

Damit spricht er etwa die offensichtliche Ähnlichkeit zwischen den Formel-1-Boliden von Mercedes und Racing Point an. "Im Moment können wir uns nur auf uns selbst konzentrieren und die Schritte, die wir tun, weitergehen", sagt Sainz.

Das heißt: "Mit dem MCL35 auf die Strecke zu gehen und so viele Runden wie möglich zu fahren. Sich schon am ersten Tag im Auto einen Schritt besser zu fühlen als im letzten Jahr und Fenster der Entwicklung zu öffnen. Das ist das einzige, was wir im Moment tun können. Wir können nicht darüber nachdenken, was die anderen tun."

Mit Bildmaterial von LAT.

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