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Carlos Sainz beteuert: Kanada war nur ein Ausrutscher

Wie Ferrari-Fahrer Carlos Sainz nach dem Ausfall in Kanada seine Chancen beim Formel-1-Rennen in Spanien einschätzt und ob er zuhause ein Siegkandidat ist

Carlos Sainz beteuert: Kanada war nur ein Ausrutscher

"Natürlich hatten wir erwartet, in Kanada besser abzuschneiden", sagt Carlos Sainz. Beim Formel-1-Rennen in Montreal blieb Ferrari erstmals in der Saison 2024 komplett ohne Punkte. Das soll sich bei Sainz' Heimrennen in Barcelona nicht wiederholen.

Sainz selbst gibt sich zuversichtlich, dass Ferrari in der Analyse die notwendigen Schlüsse gezogen hat, um beim Spanien-Grand-Prix wieder zurück zur Normalform zu finden. Er meint: "Leider haben wir in Kanada bei den Reifen nicht alles richtig gemacht. Wahrscheinlich lag es auch ein wenig an der Abstimmung. Und so hatten wir dort ein schlechtes Wochenende."

Unterm Strich sei das aber kein Grund zur Panik. Denn er stufe den Kanada-Grand-Prix für Ferrari als einen Ausrutscher ein, so Sainz: "Bei einem Kalender mit 24 Rennen wird es immer Rennen geben, bei denen man auf einem wirklich hohen Niveau fährt, und andere, bei denen es nicht klappt. Aber ich denke, wir haben daraus gelernt."

 

Außerdem stehe mit dem Circuit de Barcelona-Catalunya nun eine "viel normalere Strecke" an, die in Formel-1-Kreisen wohlbekannt sei durch viele frühere Rennen und vor allem Testfahrten. "Hier kennen wir das Set-up. Wir wissen, wie wir die Aufwärmrunde und die schnelle Runde zu fahren haben", sagt Sainz. "Hoffentlich machen wir es also richtig und sind hier viel stärker."

Wie realistisch ist der Heimsieg für Sainz in Spanien?

Denn Sainz träumt vom ersten Formel-1-Heimsieg vor seinen Fans in Spanien. Er könne "gar nicht beschreiben, wie wichtig oder besonders sich dieser Sieg anfühlen würde", noch dazu, wo sein Ferrari-Aus zum Saisonende besiegelt und seine weitere Formel-1-Karriere unklar ist. Sainz ist nämlich noch immer ohne Cockpit für 2024, wenngleich er Angebote von mehreren Teams vorliegen hat.

Umso mehr will er seine Chance mit Ferrari nutzen. "Und es gibt immer eine Chance", betont Sainz. "Ich warte aber lieber bis nach dem Freitagstrainings, um wirklich sagen zu können, wie groß diese Chance ist."

Er schätze sie Stand jetzt "sehr gering" ein, weil er noch wisse, wie dominant Red Bull bislang auf ähnlichen Rennstrecken aufgetreten sei. "Wenn wir aber ein enges Feld sehen wie in Imola, wo wir ein oder zwei Zehntel von der Pole entfernt waren, oder wie in Miami mit den McLarens, oder wenn wir wie in Monaco dominieren ..." Das sei wenige Stunden vor Trainingsbeginn in Barcelona aber nur Spekulation.

Für Sainz ist Erfolgsdruck eine zusätzliche Kraftquelle

Die allgemeine Euphorie vor seinem Heimrennen sporne ihn jedoch zusätzlich an, sagt Sainz. Er liebe den Druck, vor den eigenen Fans zu fahren. "Ich glaube, es versetzt mich einfach in eine bessere Stimmung, wenn ich sehe, wie die Leute mich anfeuern und mir diese positive Energie geben. Man lächelt mehr, man lacht mehr, man ist einfach motivierter."

Carlos Sainz im Ferrari SF-24 beim Formel-1-Rennen in Kanada 2024

Carlos Sainz im Ferrari SF-24 beim Formel-1-Rennen in Kanada 2024

Foto: Motorsport Images

Es gäbe zwar "keinen magischen Knopf" im Auto, mit dem man bei Aktivierung "plötzlich schneller fahren" könne. "Aber Barcelona ist immer noch eine meiner besten Strecken, wo ich statistisch gesehen mehr Punkte geholt habe. Und vielleicht gibt es dafür einen Grund. Ja, ich hoffe, dass uns das einen kleinen Vorteil verschaffen kann."

Was bringen die Ferrari-Updates in Spanien?

Einen Vorteil ganz anderer Art verspricht sich Sainz von diversen Neuteilen für den Ferrari SF-24 und zumindest "ein kleines Plus beim Abtrieb, was uns hilft, überall schneller zu sein", so formuliert es der Ferrari-Fahrer.

Generell aber bleibe sein Team der bisherigen Philosophie treu, das Rennauto nur im Detail zu verändern. "Aber ich hoffe, dass es einen Unterschied macht, vor allem, wenn man bedenkt, wie eng das Feld jetzt ist, da auch Mercedes in den Kampf eingestiegen zu sein scheint. Und wir sind so gut wie jedes Wochenende innerhalb eines Zehntels mit McLaren und Red Bull. Jede kleine Hilfe ist also nützlich", meint Sainz.

Sainz: Red Bull bleibt Favorit, aber ...

Denn vor allem Red Bull müsse weiter als Favorit gehandelt werden. "Ich denke aber auch, dass McLaren in den schnellen Kurven hier sehr stark aussehen wird. Und jetzt ist das Team auch in langsamen Kurven nicht mehr schwach." Bei Mercedes will Sainz dagegen erst noch abwarten, "wie sich das Update genau auswirkt" und ob die Kanada-Form zum Trend wird.

"Und natürlich müssen wir sehen, ob Ferrari zu seiner Form von Monaco zurückfindet und mit einem kleinen Upgrade vielleicht auch auf Hochgeschwindigkeitskursen und im Reifenmanagement gut sein kann."

"Deshalb sage ich, das Feld ist extrem kompakt und es stellt zugleich ein großes Fragezeichen dar. Es ist einfach sehr schwierig, wahrscheinlich bis zum dritten Freien Training zu beurteilen, wer der Schnellste sein wird. Aber das ist eigentlich für alle ziemlich spannend", sagt Sainz.

So oder so: Er gehe von einem "hektischen Q1 und Q2" aus im Qualifying, "ähnlich wie in Kanada". Begründung: "In dieser Phase des Jahres wird es immer enger. Die ersten vier oder fünf Teams liegen alle innerhalb von ein, zwei Zehnteln. Man darf also nichts falsch machen, wie wir in Kanada gesehen haben. Das hat gezeigt, wie eng es ist und welche Bedeutung das Qualifying hat."

Mit Bildmaterial von Motorsport Images.

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