Carlos Sainz: Ferrari muss die Boxenstopps in den Griff bekommen

Nachdem Carlos Sainz in Austin erneut durch einen langsamen Boxenstopp gehandicapt wurde, fordert er von Ferrari bessere Arbeit in diesem Bereich

Carlos Sainz: Ferrari muss die Boxenstopps in den Griff bekommen

Carlos Sainz wünscht sich von Ferrari, dass die Scuderia ihre Probleme mit den Boxenstopps in den Griff bekommt. Am Sonntag in Austin stand der Spanier bei seinem zweiten Reifenwechsel fast sechs Sekunden lang und verlor so eine Menge Zeit - und die Chance, Daniel Ricciardo von Hauptkonkurrent McLaren mittels Undercut zu überholen.

Das wäre eigentlich wichtig gewesen, bedenkt man, dass beide Teams im Kampf um WM-Rang drei nur dreieinhalb Punkte trennt. Wäre Sainz, der auch noch Mercedes' Valtteri Bottas im weiteren Rennverlauf passieren lassen musste, vor Ricciardo ins Ziel gekommen, wäre Ferrari jetzt WM-Dritter.

Laut Teamchef Mattia Binotto soll Ferrari in Austin Probleme gehabt haben, das rechte Hinterrad vom Auto zu bekommen. Warum genau, das will sich das Team noch anschauen. "Aber das war wieder einmal Pech", hadert Sainz und fordert Besserung. Denn: Es ist nicht das erste Mal, dass Ferrari in dieser Saison durch einen schlechten Boxenstopp Boden verliert.

"Wir sind nicht zufrieden mit der Situation. Wir haben jetzt schon einige Boxenstopps hinter uns, bei denen wir Probleme hatten. Für mich war es der zweite in Folge und der dritte in dieser Saison", sagt er. "Das sind also eine Menge Punkte, die wir wegen dieser kleinen Probleme liegen lassen."

"Vielleicht sind die Punkte in diesem Jahr nicht so wichtig", fügt er an, "aber wenn wir in Zukunft um die Weltmeisterschaft kämpfen wollen, sind das die Dinge, in denen wir exzellent werden müssen und wo uns vielleicht noch ein wenig fehlt."

Mit Bildmaterial von Motorsport Images.

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