Carlos Sainz: Kampf um P3 gegen McLaren nicht Ferraris höchste Priorität

Auch wenn das Duell um WM-Platz drei gegen McLaren "bis zum Ende der Saison weitergehen" wird, sieht Carlos Sainz darin nicht Ferraris absolute Priorität

Carlos Sainz: Kampf um P3 gegen McLaren nicht Ferraris höchste Priorität

Im Kampf um Platz drei in der Konstrukteurswertung fehlen Ferrari nach zehn Saisonrennen 15 Punkte auf McLaren, die hinter Red Bull und Mercedes derzeit drittstärkste Kraft in der Formel 1 sind. Carlos Sainz weiß: "Dieser Kampf ist noch nicht vorbei. Und er wird auch bis zum Ende der Saison weitergehen."

Der Ferrari-Pilot, dessen bisher bestes Saisonergebnis ein zweiter Platz beim Grand Prix von Monaco war, analysiert: "Ich denke, dass wir von der Leistung her sehr nahe beieinander liegen, aber als Team haben wir höhere Prioritäten, als McLaren vom dritten Platz in der Konstrukteurswertung zu verdrängen."

Der Fokus liege vor allem darauf, "uns als Team weiter verbessern", betont Sainz. "Wir wollen dieses Team weiter aufbauen und versuchen, so professionell und so gut, so komplett wie möglich zu sein, damit wir bereit sind, wenn sich im nächsten Jahr die Gelegenheit bietet, den Titel zu gewinnen", erklärt der Spanier.

Sainz zufrieden mit erster Formel-1-Saisonhälfte

"An erster Stelle steht also die Verbesserung des Teams und alles andere sollte sich als Folge daraus ergeben, oder? Aber wir sind nicht wirklich von diesem Kampf besessen und konzentrieren uns voll und ganz darauf, uns zu steigern und zu versuchen, bis zum Ende der Saison das beste Team zu sein, das wir sein können", so Sainz.

Angesprochen auf seine eigene Leistung in der ersten Saisonhälfte 2021, die zugleich seine erste als Ferrari-Fahrer war, sagt der 26-Jährige: "Ich bin recht zufrieden und positiv gestimmt, was die erste Halbzeit angeht. Natürlich war es eine große Herausforderung, als ich in einem neuen Team, einem Team wie Ferrari, anfing."

"Ich bin es mit Zuversicht angegangen, aber man weiß ja nicht wirklich, wie sich das Ganze entwickeln wird. Und ich muss sagen, dass ich ziemlich stolz und glücklich bin. Der Speed war seit dem ersten Rennen da, was mich sofort viel entspannter gemacht hat. Ich wusste, dass ich mit diesem Auto auf Anhieb sehr schnell war, sodass ich mich in den anderen Bereichen verbessern konnte."

Was dem Ferrari-Pilot aus seiner Sicht noch fehlt

Gerade an den ersten Rennwochenenden hätten noch nicht alle Puzzleteile zusammengepasst, blickt Sainz zurück. "Ich war zwar sehr schnell, aber nur selten konnte ich das Qualifying, die Rennstrategie, das Reifenmanagement und die Starts perfekt zusammenbringen und dadurch ein sehr gutes Ergebnis erzielen", sagt der Spanier.

"Aber ich habe das Gefühl, dass das in letzter Zeit viel besser geworden ist. Und sobald ich anfange, die Wochenenden auf den Punkt zu bringen, denke ich, dass ich viel konstanter und nicht nur schnell sein werde", blickt er zuversichtlich voraus.

Mit Bildmaterial von Motorsport Images.

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