Carlos Sainz: Probleme mit dem Renault-Motor nicht unerwartet

Toro-Rosso-Pilot Carlos Sainz ist nicht überrascht, dass der neue, für die Saison 2017 komplett überarbeitete Formel-1-Motor von Renault, noch ein paar Kinderkrankheiten hat.

Carlos Sainz: Probleme mit dem Renault-Motor nicht unerwartet
Carlos Sainz Jr., Scuderia Toro Rosso STR12
Carlos Sainz Jr., Scuderia Toro Rosso STR12
Carlos Sainz Jr., Scuderia Toro Rosso STR12
Carlos Sainz Jr., Scuderia Toro Rosso, mit der Presse
Carlos Sainz Jr., Toro Rosso STR12
Carlos Sainz Jr., Scuderia Toro Rosso STR12
Carlos Sainz Jr., Scuderia Toro Rosso STR12
Daniil Kvyat, Carlos Sainz Jr., Scuderia Toro Rosso STR12; Stoffel Vandoorne, McLaren MCL32

"Wir wussten, dass es ein schwieriger 1. Test werden würde", sagte Carlos Sainz. "Besonders, da der Motor total neu ist. Es ist hier fast wie bei Null anzufangen, also war das nicht ganz einfach."

Toro Rosso fährt in der Saison 2017 wieder mit einem Renault-Motor, nachdem das Team im vergangenen Jahr mit Vorjahresaggregaten von Ferrari ausgerüstet war.

Der französische Antriebsstrang sorgte bei den Tests in Barcelona aber schon für Unterbrechungen im Arbeitsplan von Toro Rosso. Auch am Donnerstagvormittag musste Daniil Kvyat zuschauen, da der Motor im Heck des STR12 gewechselt werden musste.

"Natürlich wären wir in den vergangenen Tagen gerne mehr Runden gefahren, aber wir müssen ihnen Zeit geben", verteidigte Sainz die Franzosen. "Sie haben einen komplett neuen Motor gebaut, der einen guten Schritt nach vorne bedeuten sollte und solange diese Power im 1. Rennen da ist, will ich mich nicht beklagen."

In der kommenden Woche, beim 2. Teil der Wintertests in Barcelona, müsse es aber unbedingt besser laufen, betonte der Spanier.

"Ich denke, dass der Hauptfokus auf der Zuverlässigkeit liegt. Ich denke, dass sie wissen, dass es da noch sehr viel Raum für Verbesserung gibt. Ich werde keinerlei Druck ausüben oder dergleichen, denn sie wissen bereits, dass wir daran arbeiten müssen und anfangen müssen, mehr Runden zu fahren."

Aufgrund der Probleme und die dadurch recht begrenzten Kilometer, die Sainz und sein Teamkollege Daniil Kvyat bisher zurücklegen konnten, gibt der 22-Jährige zu, dass er keine Ahnung habe, wo sein Team im Vergleich zur Konkurrenz stehe.

"Wir haben aufgehört [anzugreifen], als wir im Test etwas auf Tempo gekommen sind und das ist schade, denn jetzt ist die Zeit, um viel zu fahren und wir konnten das nicht so tun, wie wir es gerne getan hätten", sagte er. "Am 1. Tag hätten wir Gas geben müssen und konnten es nicht. Bevor ich nicht längere Strecken fahren kann, mit mindestens 10 bis 15 Runden, um den Reifenabbau zu sehen, werde ich nicht ans Limit gehen können."

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