Charles Leclerc: Ferrari SF1000 ermöglicht höhere Set-up-Flexibilität

Wie Charles Leclerc verrät, setzt Ferrari beim neuen Auto in diesem Jahr auf einen anderen Ansatz: Der Bolide soll nicht mehr nur zu einzelnen Strecken passen

Charles Leclerc: Ferrari SF1000 ermöglicht höhere Set-up-Flexibilität

Der neue Ferrari SF1000 soll den Roten eine größere Flexibilität beim Set-up verleihen und so verhindern, dass die Scuderia zu abhängig von der Streckencharakteristik ist, sagt Charles Leclerc. Der Monegasse hatte gestern bei den Testfahrten in Barcelona einen ersten Eindruck vom neuen Fahrzeug bekommen und spulte 131 Runden ab.

Die Testfahrten 2020 live im Ticker

"Das ist immer eine gute Sache für beide Fahrer", erklärt er über den neuen Ansatz. "Wir können das Auto mehr an unseren Fahrstil anpassen. Wir haben das Auto gestern nicht ans Limit gebracht, aber wir wissen, dass wir mehr Flexibilität haben. Das ist Fakt", sagt er. "Und das kann nur positiv sein."

Vor dieser Saison konnte Leclerc das Design des Fahrzeugs mehr zu seinen Gunsten beeinflussen, weil die Ingenieure nun seine Vorlieben kennen, was für ihn ein guter Schritt sein sollte, wie er sagt. Allerdings habe der neue Set-up-Ansatz nichts damit zu tun, dass die Fahrstile von ihm und Teamkollege Sebastian Vettel so unterschiedlich seien.

"Der Hauptgrund dafür war, dass wir im vergangenen Jahr in einigen Rennen sehr stark waren und in anderen größere Probleme hatten", so Leclerc. "Und um das Auto an verschiedene Strecken anpassen zu können, müssen wir beim Set-up flexibler sein."

Leclerc hatte zum Auftakt der Testfahrten nur Rang elf belegt.

Mit Bildmaterial von LAT.

geteilte inhalte
kommentare
Warum "Details" über die Zukunft von Lewis Hamilton entscheiden

Vorheriger Artikel

Warum "Details" über die Zukunft von Lewis Hamilton entscheiden

Nächster Artikel

Daniel Ricciardo: Warum er 2020 bei Renault nicht mehr flunkern muss

Daniel Ricciardo: Warum er 2020 bei Renault nicht mehr flunkern muss
Kommentare laden