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Charles Leclerc: Gasly hat mir gesagt, ich muss für Hubert gewinnen!

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Charles Leclerc: Gasly hat mir gesagt, ich muss für Hubert gewinnen!
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Ferrari-Fahrer Charles Leclerc schildert, warum der Belgien-Grand-Prix 2020 für ihn in vielerlei Hinsicht eine emotionale Angelegenheit wird

Der Unfalltod eines guten Freundes am Samstag. Der erste Formel-1-Sieg im Ferrari am Sonntag. Das waren der Tief- und der Hochpunkt für Charles Leclerc vor einem Jahr beim Belgien-Grand-Prix in Spa-Francorchamps. Nun kehrt er zum ersten Mal wieder an diesen schicksalsträchtigen Ort zurück, und das mit gemischten Gefühlen.

Leclercs Gedanken gelten vor allem dem 2019 tödlich verunglückten Anthoine Hubert, der einen schweren Formel-2-Unfall nicht überlebt hatte. Leclerc kannte Hubert gut, fuhr schon im Kartsport gegen seinen französischen Landsmann und war, wie Hubert, ein Förderkandidat des französischen Verbands. Man wohnte zeitweise sogar zusammen.

Dann der Schock: Der Jugendfreund stirbt an der Rennstrecke. "Ich kann mich noch daran erinnern, wie ich mit Pierre [Gasly] darüber gesprochen habe", sagt Leclerc rückblickend. "Er, Esteban [Ocon], Anthoine und ich, wir waren alle gute Freunde, sind gemeinsam aufgewachsen. Pierre sagte mir dann, ich muss für Anthoine gewinnen. Und ich wollte das auch."

In Gedanken auch 2020 bei Anthoine Hubert

Es ist Leclerc gelungen: Nur wenige Stunden nach dem tragischen Unfall stand er erstmals in seiner Formel-1-Karriere auf dem Siegerpodest. "Das war etwas Besonderes", meint Leclerc. "Und es war schwierig, weil ich zum ersten Mal auf einer Strecke fuhr, auf der ich einen Freund verloren hatte."

 

Eben diese Erinnerung bleibe, erklärt der Ferrari-Fahrer weiter: "Es wird erneut schwierig, auf die Strecke zu gehen, mit all diesen Gedanken im Hinterkopf."

Rein sportlich aber sei die Situation nun eine ganz andere. Ferrari sei in Belgien unter normalen Umständen kein Sieganwärter, sagt Leclerc. O-Ton: "Ich glaube nicht, dass wir dieses Jahr eine ähnliche Leistung erwarten können. Es wird deutlich schwieriger."

Wo Ferrari in Belgien am meisten verliert

Das sei aber "nichts Neues", betont Leclerc. "Wir wissen seit Saisonbeginn, dass es [2020] wesentlich härter ist für uns. Ich werde dennoch wie immer mein Maximum geben, um möglichst weit nach vorne zu gelangen. Schauen wir mal, was drin ist."

Fest stehe für ihn allerdings bereits, dass Ferrari in den schnellen Sektoren eins und drei nichts zu melden haben werde. Denn Topspeed ist bekanntlich in diesem Jahr keine Stärke des SF1000, aber vor allem auf Topspeed kommt es an in den genannten Passagen. "Da werden wir leiden", meint Leclerc.

Seine Hoffnung: "Im zweiten Sektor kannst du auch viel für deine Rundenzeit tun. Hoffentlich gelingt es uns, eben dort etwas Zeit auf unsere Gegner gutzumachen."

Mit Bildmaterial von Motorsport Images.

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