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Charles Leclerc jubelt: Sprintqualifying erinnert an Ära des Nachtankens

Charles Leclerc outet sich als riesiger Fan des neuen Formel-1-Sprints, das Format erinnere ihn an die alten Zeiten der Königsklasse

Nach dem ersten Sprintqualifying der Formel-1-Geschichte fühlte sich Charles Leclerc wie mit einer Zeitmaschine in die alten Zeiten der Königsklasse zurückversetzt. "Es war sehr schön. Ich bevorzuge es, unter solchen Bedingungen zu fahren. Ich musste da schon an das Nachtanken denken", sagt der Ferrari-Pilot mit Blick auf die Ära der Formel 1, als der Tankschlauch noch gang und gäbe war.

Der Start mit wenig Benzin an Bord sei für den Monegassen eine willkommene Abwechslung zu den normalen Rennen. "Es ist wirklich ein großer Unterschied", sagt er. Die Reifen seien durch das geringere Gewicht des Autos in einem "viel besseren Fenster", die Fahrer hätten "viel mehr pushen" können.

Leclerc freute sich daher vor allem darüber, dass er nicht an das Reifenmanagement denken musste. "17 Runden Vollgas sind wir normalerweise nicht gewohnt, leider. Daher hat es sich gut angefühlt, 17 Runden zu pushen", sagt er.

Leclerc: Freitags endlich keine Langeweile mehr

Doch nicht nur der Sprint, sondern auch die damit einhergehenden Änderungen des Zeitplans am Freitag kommen bei Leclerc gut an. "Um ehrlich zu sein, liebe ich es", schwärmt der 23-Jährige. Denn nun sei jeder Tag aufregend.

"Normalerweise ist mir freitags im Auto so langweilig", gibt Leclerc zu. An diesem Wochenende jedoch sei das anders gewesen. "Es war spannender, weil man im ersten Freien Training gleich pushen musste, um für das Qualifying bereit zu sein", erklärt er.

Entsprechend positiv klingt sein Gesamtfazit nach der Erstausgabe des Sprints, die Leclerc auf Rang vier beendete. "Das Sprintqualifying ist cool, weil man 17 Runden pushen kann. Aber am meisten hat mir der Freitag gefallen. Das Qualifying am Freitag auszutragen, macht es für uns Fahrer viel aufregender", fasst er zusammen.

Sprintformat kommt Ferrari entgegen

Leclerc bevorzugt das Format aber auch aus einem anderen Grund. Denn Ferrari ist bekannt dafür, bereits mit einem guten Set-up zu den Rennen zu kommen und im Training nicht mehr viel ändern zu müssen. Bei nur einem Training, bevor die Parc-ferme-Regel greift, kommt dieser Vorteil besonders zum Tragen.

"Wir sind da immer ziemlich gut, auch hier haben wir das Auto zwischen Training und Qualifying nicht verändert. Es fühlte sich bereits gut an. Ich habe daher gehofft, dass wir daraus Kapital schlagen, und ich denke, das ist uns an diesem Wochenende gelungen", sagt er.

Trotz dieser positiven Meinung zum neuen Format will sich Leclerc noch nicht festlegen, ob er im kommenden Jahr mehrere Ausgaben davon haben will. In dieser Saison werden noch zwei weitere Sprints ausgetragen, anschließend soll analysiert werden, ob der Modus eine Zukunft hat.

"Es ist noch sehr früh, eine Entscheidung zu treffen, denn wir haben erst einen absolviert und auch das Hauptrennen noch gar nicht erlebt, wenngleich das meine Meinung nicht ändern wird", sagt Leclerc: "Wir müssen die anderen Strecken abwarten, ob es Sinn macht, die Anzahl zu erhöhen oder nicht."

Mit Bildmaterial von Motorsport Images.

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