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Formel 1 Monza

Charles Leclerc: So schlimm waren die Nachwirkungen des Monza-Crashs

Sehprobleme, Nackenschmerzen und mehrere Untersuchungen: Charles Leclerc schildert, wie es ihm nach seinem heftigen Unfall in Monza ergangen ist

Stefan Ehlen Jake Boxall-Legge

Veröffentlicht: 11.09.2026, 11:45

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Charles Leclerc: So schlimm waren die Nachwirkungen des Monza-Crashs

Charles Leclerc wird nach dem Unfall durch FIA-Personal untersucht

Foto: LAT Images

Ferrari-Fahrer Charles Leclerc schied in Monza durch einen schweren Unfall bereits in der Anfangsphase aus. Aber war durch den Crash seine Teilnahme am Grand Prix von Spanien 2026 in Madrid an diesem Wochenende (alle Einheiten hier im Formel-1-Liveticker verfolgen!) gefährdet? Leclerc verneint: "So schlimm war es nicht. Mir geht es gut."

Leclerc war gleich zu Beginn des Rennens in der schnellen Monza-Zielkurve abgeflogen und hart in die Barrieren eingeschlagen. Anschließend klagte er über Augenprobleme. Seine Sehbeeinträchtigung habe jedoch "wirklich nur sehr kurz" angehalten, versichert Leclerc: "Ein Auge hatte nicht richtig funktioniert, aber nach ein paar Sekunden war alles wieder in Ordnung." Er habe sich daher "keine allzu großen Sorgen gemacht".

"Mir war klar, dass es ein heftiger Einschlag war, und so etwas ist für den Körper natürlich nie gut. Aber direkt danach konnte ich wieder ziemlich gut sehen", erklärt Leclerc.

Er habe sich nach dem Unfall und auch an den folgenden Tagen "nicht besonders gut gefühlt", so der Ferrari-Fahrer. Er spricht von einer Verspannung und Schmerzen im Nacken, weshalb er sich in Behandlung begeben habe. "Aber alle Untersuchungen waren unauffällig. Ich wurde mehrfach untersucht und alles war in Ordnung", sagte Leclerc.

Was, wenn Charles Leclerc für Madrid ausgefallen wäre?

Das sei bei einem Unfall von dieser Größenordnung keine Selbstverständlichkeit: "Es war ein ziemlich heftiger Unfall. Von außen sah er wahrscheinlich ebenfalls heftig aus, aber im Auto hat er sich auch so angefühlt", sagt Leclerc. "Aber manchmal kann ein Unfall von außen ziemlich schlimm aussehen, während er sich im Auto gar nicht so schlimm anfühlt."

Medizinisch spricht also etwas gegen eine Rennteilnahme in Madrid: Ferrari tritt bei der Formel-1-Premiere des Madrings wie gewohnt mit seinen Stammfahrern Leclerc und Lewis Hamilton an.

Hätte Leclerc ersetzt werden müssen, Ferrari hätte vermutlich Haas-Fahrer Oliver Bearman eingesetzt - wie bereits 2024 in Saudi-Arabien, als Bearman Carlos Sainz ersetzte. Haas hätte dann wiederum Bearmans Cockpit nachbesetzen müssen.

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