Charles Leclerc: Teile mir die Rennen heute besser ein als früher

Charles Leclerc hat an seiner großen Schwäche gearbeitet und sieht das Rennmanagement mittlerweile als seine Stärke an - Weg noch nicht zu Ende

Charles Leclerc: Teile mir die Rennen heute besser ein als früher
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Ein Rennfahrer entwickelt sich im Laufe seiner Karriere immer weiter - auch Charles Leclerc. Der Ferrari-Pilot hat in den vergangenen beiden Jahren vor allem am Rennmanagement gearbeitet und sieht sich dort besser aufgestellt denn je.

Denn das hatte der Monegasse in seinem ersten Jahr bei Ferrari als Schwachpunkt von sich ausgemacht. "Ich hatte viele gute Qualifying, hatte dann aber im Rennen ein paar Probleme mehr", sagt er. "Wir hatten als Team ein paar mehr Probleme, aber auch ich als Fahrer hatte mehr Probleme als andere."

Daher habe sich Leclerc schon in Ferraris schwachem Jahr 2020 darauf konzentriert, diese Schwäche auszumerzen: "Ich habe eine Menge Arbeit investiert und bin deutlich besser geworden, und ich glaube, dass es 2021 sogar eine meiner Stärken ist", betont er. "Ich fühle mich sehr gut, wann immer wir etwas mehr Reifenmanagement machen müssen."

Und obwohl er sagt, dass er diesbezüglich gute Arbeit leiste, sieht er sich noch nicht am Ende des Weges angelangt: "Vielleicht muss ich noch an einer Balance vom Qualifying zum Rennen arbeiten, die ich noch nicht gefunden habe. Manchmal opfere ich mein Qualifying ein wenig, um besser im Rennen zu sein. Das haben wir in dieser Saison ein paar Mal gesehen."

Das Qualifying-Duell mit Teamkollege Carlos Sainz ist mit 12:8 einigermaßen in der Hand Leclercs, die letzten drei Duelle hat er gegen den Spanier aber verloren. Im Rennen führt Leclerc sogar 13:7, allerdings sind die Punkte mit 152:145,5 recht ausgeglichen zur Übersicht.

Mit Bildmaterial von Motorsport Images.

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