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Charles Leclerc holte das für sich bestmögliche Ergebnis

Foto: LAT Images

Charles Leclerc hat beim Formel-1-Rennen in Österreich das bestmögliche Ergebnis mitgenommen: "Platz drei war das Maximum", sagt er nach seinem dritten Podestplatz in den vergangenen Rennen. Denn gegen die beiden McLaren von Lando Norris und Oscar Piastri war in Spielberg kein Kraut gewachsen. "Sie waren einfach zu schnell für uns", gibt der Monegasse zu.

Zumindest im Qualifying hatte der Ferrari-Pilot einen der beiden McLaren schlagen können, doch das war schon kurz nach dem Start wieder korrigiert. "In Kurve 1 habe ich überlegt, ob ich angreifen soll, aber Lando hat die Tür zugemacht", schildert er. "Dadurch war die Tür für Oscar offen, und ich habe Platz zwei verloren."

"Ich hätte da etwas besser reagieren können, um ganz neben Lando zu sein", sagt Leclerc, weiß aber, dass es am Ende wohl keine Rolle gespielt hätte. "Vielleicht hätte das für drei, vier Runden was geändert. Aber ich glaube nicht, dass wir die Pace gehabt hätten, um vorne zu bleiben", meint er.

Ab da sei sein Rennen eigentlich "langweilig" gewesen. Da Max Verstappen schon in Kurve 3 ausschied und Mercedes in Österreich die Pace fehlte, war im Grunde Teamkollege Lewis Hamilton Leclercs einziger Gegner.

"Ich war alleine unterwegs und musste mit einigen Problemen umgehen. Nennen wir es nicht direkt Probleme, aber wir mussten eben einiges managen in unserer aktuellen Situation. Ich gehe da nicht ins Detail, aber das Lift and Coast war ein bisschen frustrierend", so Leclerc, der zugibt, dass er zu Beginn des Stints vielleicht ein bisschen zu viel gepusht hat, um an McLaren dran zu bleiben.

"Dadurch war der Reifenverschleiß höher, aber das gehört dazu", sagt er. "Ich habe es versucht - aber es hat nicht gereicht."

Am Ende kam er knapp 20 Sekunden hinter Sieger Lando Norris ins Ziel. "Wir brauchen definitiv mehr Pace", sagt er. "Wir haben dieses Wochenende Upgrades gebracht, die uns einen Schritt nach vorne gebracht haben, aber wir müssen weiter pushen, um die Lücke zu McLaren zu schließen - die sind im Moment einfach zu schnell."

Trotzdem bewertet er das Spielberg-Wochenende aus Ferrari-Sicht "insgesamt sehr gut". Denn das Upgrade sei ein Schritt nach vorne gewesen und habe dazu beigetragen, dass er am Sonntag auf das Podium kommen konnte.

"Das Team hat einen tollen Job gemacht, die Teile so früh wie möglich zu bringen. Ich weiß, dass sie weiter hart arbeiten, um so bald wie möglich weitere Upgrades zu bringen - und ich hoffe, dass sie uns noch näher an McLaren heranbringen. Und auch an Red Bull an ihren guten Tagen - oder Mercedes, wenn sie stark sind. Wir pushen hart, und ich hoffe, dass wir bald Ergebnisse sehen."

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