Charles Leclerc: Verliere am meisten Zeit in den DRS-Zonen

Charles Leclerc hadert mit dem großen Rückstand auf Lando Norris und führt den Zeitenverlust vor allem auf die DRS-Zonen zurück

Charles Leclerc: Verliere am meisten Zeit in den DRS-Zonen

Ferrari hat auf dem Red-Bull-Ring seine schlechteste Qualifying-Leistung in dieser Saison hingelegt. Erstmals kamen Charles Leclerc und Carlos Sainz nicht in die Top 5. Während Sainz bereits in Q2 hängen blieb, reichte es auch bei Leclerc nur für Rang sieben. Dabei sei ihm laut eigener Aussage eine gute Runde ohne Fehler gelungen.

"Ich habe meine besten Kurven in eine Runde gepackt", betont er. "Aber wenn ich auf den Abstand zwischen mir und Lando schaue: Ich würde nicht sagen, das ist beängstigend - aber schon ein bisschen", sagt der Monegasse. Denn zwischen Ferrari und Hauptkonkurrent McLaren lagen stolze dreieinhalb Zehntelsekunden. "Daran müssen wir arbeiten."

Die Schwachstelle hat Ferrari auch bereits ausgemacht: Leclerc verliert am meisten Zeit in den drei DRS-Zonen des ersten Sektors. "Wir verstehen den Grund dafür noch nicht genau. Die anderen scheinen mit offenem DRS deutlich stärker zu sein", sagt Leclerc. "Es ist nicht auf allen Geraden, sondern hauptsächlich auf diesen drei."

Das lässt sich auch in Zahlen ausdrücken: Während etwa Norris für den ersten Sektor 16,160 Sekunden brauchte, fuhr Leclerc diesen in 16,434 Sekunden. Im zweiten Q3-Versuch war er dort sogar mehr als vier Zehntelsekunden langsamer als Norris.

"In den Kurven sind wir dafür nicht schlecht, wenn man es mit den anderen vergleicht", meint Leclerc. Und auch die Probleme mit der Vorderachse, die Teamkollege Sainz hatte, seien bei ihm nicht aufgetaucht. "Das war mein Problem in Le Castellet, aber ein paar Veränderungen haben mir da geholfen", sagt er.

Gespannt darf man aber sein, zu was Ferrari im Rennen imstande ist, nachdem es in Le Castellet im Eiltempo rückwärts gegangen war. Leclerc betont, dass die Rennpace in Spielberg besser gewesen sei als die Qualifying-Pace. "Das ist ziemlich ungewöhnlich", so der Ferrari-Pilot, der etwas Qualifying-Pace zugunsten des Rennens geopfert habe. "Aber nicht so viel wie der Abstand aussagt."

Die Lösung der Frankreich-Probleme habe man aber nicht gefunden. "Ein paar Dinge, ja, und wir haben auch etwas ausprobiert. Aber ob wir die komplette Lösung gefunden haben, das glaube ich nicht. Wir müssen daher noch arbeiten."

Mit Bildmaterial von Motorsport Images.

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