Charles Leclerc: Warum Portimao dem Ferrari liegen könnte

Ferrari-Fahrer Charles Leclerc erklärt, weshalb eine spezielle Eigenschaft des SF21 seinem Formel-1-Team in Portimao zum Vorteil gereichen könnte

Charles Leclerc: Warum Portimao dem Ferrari liegen könnte

Ist in Portimao mit Ferrari zu rechnen? Charles Leclerc gibt sich zuversichtlich. Denn schon bei der Formel-1-Premiere dort in der Saison 2020 hatte er mit P4 im Qualifying und mit P4 im Rennen überzeugt - in einem Jahr, in dem Ferrari nicht immer in den Top 5 vertreten war. Und genau das macht Leclerc Mut für die zweite Ausgabe des Portugal-Grand-Prix in Portimao (hier im kostenlosen Formel-1-Liveticker verfolgen!).

Was ihn besonders zuversichtlich stimmt: Die aerodynamischen Eigenheiten seines aktuellen Ferrari SF21. Leclerc erklärt: "Wir haben gewisse Probleme in mittelschnellen Kurven. Das ist eine Erkenntnis aus den ersten beiden Wochenenden."

"Hier in Portimao aber gibt es nicht viele solcher Kurven. Entweder es ist alles sehr langsam oder sehr schnell. Hoffentlich können wir davon profitieren."

Ferrari rätselt über die Portimao-Form von 2020

Im ersten Freien Training lief es schon mal gut für Leclerc und Ferrari: Er belegte wiederum P4, nur etwas mehr als zwei Zehntelsekunden hinter der Spitze.

Ansonsten aber wisse er "gar nicht, was ich erwarten soll", sagt Leclerc. Ferrari rätsele nämlich noch immer, weshalb die eigene Formkurve im vergangenen Jahr in Portimao einen Ausschlag nach oben gemacht habe. "Wir wussten damals eigentlich nicht, warum wir so schnell gewesen waren, selbst nach dem Rennwochenende nicht", meint Leclerc.

"Der Asphalt war seltsam gewesen. Es ist dieses Jahr der gleiche Asphalt, aber ich weiß nicht, ob er durch die Benutzung seither andere Eigenschaften aufweist."

"2020 hatten wir jedenfalls nur wenig Grip gehabt. Das hat mir als Fahrer viel Spaß gemacht. Das Heck hat sich nämlich unruhig verhalten und man konnte viel mit dem Auto spielen. Vielleicht war das einer der Gründe, weshalb wir konkurrenzfähig waren", sagt der Ferrari-Fahrer.

Leclerc wähnt Ferrari im Aufwind

Weil aber zur Saison 2021 einige Regeländerungen, vor allem am Unterboden und am Diffusor, umgesetzt worden sind, spricht Leclerc nun von einem "anderen Auto", was aber nichts Schlechtes bedeuten müsse: "Wir scheinen ja generell besser aufgestellt zu sein [als vergangenes Jahr], wenn man Bahrain und Imola bedenkt."

Entscheidend werde in Portimao womöglich, welches Auto am besten mit den Reifen haushalten könne: "Vergangenes Jahr war der Soft-Reifen richtig gut für drei, vier Runden. Danach aber ist die Leistung rasant in den Keller gegangen. Der Soft ist für dieses Wochenende also das große Fragezeichen."

Mit Bildmaterial von Motorsport Images.

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