Reaktion

Formel 1

Christian Horner: Darum hatte Red Bull 2018 das beste Auto!

Dass Red Bull 2018 das beste Chassis besessen hat, ist für Teamchef Christian Horner klar: Ohne Motorennachteil wäre man besser als Mercedes und Ferrari

Norman Fischer Adam Cooper

Veröffentlicht: 14.12.2018, 12:10

Link kopieren

Auf Facebook teilen

Auf Twitter teilen

Auf WhatsApp teilen

Auf Linkedin teilen

Auf Pinterest teilen

Auf Viber teilen

Als bevorzugte Quelle hinzufügen

Christian Horner, Red Bull Racing Team Principal

Christian Horner ist der Überzeugung, dass Red Bull in der Formel-1-Saison 2018 das beste Chassis besaß. Das habe sich vor allem auf Kursen gezeigt, auf denen Motorenleistung nicht die große Rolle gespielt hat. Red Bull konnte in dieser Saison vier Rennen gewinnen und zum ersten Mal in der Hybrid-Ära eine Pole holen, die nicht in Monaco war.

"Ich denke, dass der RB14 ein sehr starkes Auto war - wohl das stärkste Chassis von allen", sagt Horner zu 'Motorsport.com'. "Wenn man die Motorenleistung zwischen den drei Topteams egalisieren würde, dann würde man sehen, dass der RB14 ein extrem gutes Rennauto war", teilt der Brite damit auch eine Spitze gegen den scheidenden Motorenpartner Renault aus.

Die Beziehung zwischen Red Bull und Renault verlief in der Hybrid-Ära nicht gerade harmonisch. Schon einmal wollte man sich trennen, doch aufgrund fehlender Alternativen musste das Team weiter mit den Franzosen arbeiten. 2018 gab es durch die häufigen Defekte und Strafen immer wieder Zoff zwischen den beiden Parteien, bis man sich endgültig trennte.

"Man muss nur auf die Rennen schauen, in denen die Power-Unit kein großer Faktor war: In Monaco haben wir selbst mit MGU-K-Schaden gewonnen, in Singapur waren wir Zweiter, und in Mexiko haben wir erneut gewonnen. Das waren alles Rennen, in denen wir besonders stark waren", betont Horner.

Auf normalen Kursen geht der Rennstall laut dem Teamchef meist Kompromisse ein. Man setzt am Auto auf weniger Abtrieb, um den Geschwindigkeitsnachteil auf den Geraden auszugleichen. Dadurch kämen noch weiterer Kompromisse im Handling dazu. Mit der normalen Spezifikation wie in Monaco und Mexiko war man aber immer ganz vorne.

Hinzu kommt, dass Red Bull durch die schlechte Zuverlässigkeit stark gehandicapt war. Vor allem Daniel Ricciardo hatte das Pech an den Hacken und fiel achtmal aus. "Der Tiefpunkt waren die Anzahl der nicht beendeten Rennen, die Anzahl der technischen Probleme und die Versuche, die Leistungsdefizite auszugleichen", stichelt Horner. "An den Sonntagen hatten wir aber immer ein sehr starkes Rennauto, und die Fahrer konnten extrem stark fahren - wenn sie es denn konnten."

Wir wollen Deine Meinung!

Was würdest Du gerne auf Motorsport.com sehen?

An unserer 5-Minuten-Umfrage teilnehmen

- Das Motorsport.com-Team

Weiterlesen :

Diese Story teilen oder speichern

Link kopieren

Auf Facebook teilen

Auf Twitter teilen

Auf WhatsApp teilen

Auf Linkedin teilen

Auf Pinterest teilen

Auf Viber teilen

Vorheriger Artikel Verstappen: Newey "sehr stark" ins neue Auto involviert

Nächster Artikel Statistik: Die Erfolgsbilanz von Red Bull und Renault seit 2007

Mehr von

Norman Fischer



Mexiko-Analyse: Nächster Ferrari-Zoff und ein neuer Formel-1-Weltmeister!

Formel 1

Formel 1

Mexiko-Stadt

21 h

Mexiko-Analyse: Nächster Ferrari-Zoff und ein neuer Formel-1-Weltmeister!



Formel-1-Strafpunkte 2026: Die aktuelle Übersicht der Strafen

Formel 1

Formel 1 22 h

Formel-1-Strafpunkte 2026: Die aktuelle Übersicht der Strafen



Die Qualifying-, Sprint- und Rennduelle der Formel-1-Saison 2026

Formel 1

Formel 1 1 T.

Die Qualifying-, Sprint- und Rennduelle der Formel-1-Saison 2026

Mehr von

Red Bull



Max Verstappen überzeugt: Ferrari hat den Sieg in Mexiko verschenkt

Formel 1

Formel 1

Mexiko-Stadt

14 h

Max Verstappen überzeugt: Ferrari hat den Sieg in Mexiko verschenkt



Was Yamahas MotoGP-Boykott für Katar und Abu Dhabi bedeutet

Formel 1

Formel 1 1 T.

Was Yamahas MotoGP-Boykott für Katar und Abu Dhabi bedeutet



Isack Hadjar verteidigt Schubser gegen Fan: Formel 1 ist "keine Reality-Show"

Formel 1

Formel 1

Mexiko-Stadt

1 T.

Isack Hadjar verteidigt Schubser gegen Fan: Formel 1 ist "keine Reality-Show"

Aktuelle News



Der Moment, als "Bono" erstmals den Rohdiamanten in Antonelli gesehen hat

Formel 1

F1 Formel 1 6 h

Der Moment, als "Bono" erstmals den Rohdiamanten in Antonelli gesehen hat



Mit Anlauf an die Spitze: Die Teamchampions von FK Performance

ADAC GT Masters

GTM ADAC GT Masters 7 h

Mit Anlauf an die Spitze: Die Teamchampions von FK Performance



Auch der zweite Ferrari 499P für asiatische LMS wird blau

AsLMS

AsLM AsLMS 9 h

Auch der zweite Ferrari 499P für asiatische LMS wird blau



Haas-Suspendierung: Warum die Zeit von Esteban Ocon endgültig abgelaufen ist

Formel 1

F1 Formel 1

Mexiko-Stadt

10 h

Haas-Suspendierung: Warum die Zeit von Esteban Ocon endgültig abgelaufen ist

Registrieren und Motorsport.com mit Adblocker genießen!

Von Formel 1 bis MotoGP berichten wir direkt aus dem Fahrerlager, denn wir lieben unseren Sport genau wie Du. Damit wir dir unseren Fachjournalismus weiterhin bieten können, verwendet unsere Website Cookies. Dadurch wird Dein Nutzererlebnis optimiert und die Werbung auf Deine Interessen zugeschnitten. Wir wollen dir aber natürlich trotzdem die Möglichkeit geben, eine werbefreie Website zu genießen.

Du hast 2 Optionen:

Jetzt registrieren Schon registriert? Dann hier einloggen!

Adblocker deaktiviert?
Dann versuche es mit Seite neu laden

Benachrichtigungs-Einstellungen

Registrieren