Christian Horner: Helmut Marko macht noch ewig weiter

Helmut Marko und Dietrich Mateschitz sind die treibenden Kräfte hinter dem Formel-1-Projekt von Red Bull - Christian Horner rechnet nicht mit baldigem Ruhestand

Christian Horner: Helmut Marko macht noch ewig weiter

Red-Bull-Teamchef Christian Horner glaubt nicht, dass sich Motorsportberater Helmut Marko (78) und Teambesitzer Dietrich Mateschitz (77) trotz fortgeschrittenem Alter zeitnah zur Ruhe setzen werden. Die beiden Österreicher sind die führenden Köpfe hinter dem Formel-1-Engagement von Red Bull.

"Nein, absolut nicht. Sie sind beide in guter Verfassung. Vielleicht liegt es an der Bergluft", sagt Horner und scherzt mit Blick auf Mercedes-Teamchef Toto Wolff, der ebenfalls aus Österreich kommt: "Man würde ja auch nicht glauben, dass Toto 65 ist!" Tatsächlich ist Wolff 49 Jahre alt.

Doch zurück zur Ernsthaftigkeit. "Sie befinden sich in guter Verfassung und sie sind immer noch hochmotiviert, wenn es um die Formel 1 geht", sagt Horner. Dies zeige sich auch an den Investitionen, die der Energydrink-Hersteller nach wie vor in die Königsklasse stecke.

Horner: Mateschitz und Marko entscheidend

"Zwei Teams, natürlich der Österreich-Grand-Prix, dann dieses Jahr der Steiermark-Grand-Prix und nun dieses enorme Investment, das manche als töricht bezeichnen würden, um unseren eigenen Motor zu produzieren", zählt Horner auf.

Red Bull baut am eigenen Campus in Milton Keynes derzeit eine eigene Motorenfabrik, mit der das Team von externen Herstellern unabhängig werden soll.

"Das ist Red Bull - zu wagen, was andere als unmöglich bezeichnen und ein unabhängiger Motorenhersteller werden", so Horner, der diese Entwicklungen "ohne Dietrichs und ohne Helmuts Antrieb" nicht für möglich gehalten hätte.

Das Beispiel Bernie Ecclestone zeige, dass es in der Formel 1 auf Managementebene auch bis ins ganz hohe Alter gehen kann. "Es ist toll zu hören, dass Bernie auch mit 90 noch ziemlich aktiv ist. Das zeig nur, dass das Alter, egal ob jung oder das andere Ende der Skala, keine Hürde sein muss", sagt Horner.

Mit Bildmaterial von Motorsport Images.

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