Registrieren

Kostenlos registrieren

  • Direkt zu Deinen Lieblingsartikeln!

  • Benachrichtigungen für Top-News und Lieblingsfahrer verwalten

  • Artikel kommentieren

Motorsport Prime

Premium-Inhalte entdecken
Registrieren

Edition

Deutschland Deutschland

Christian Horner: Norris ist "auf jeden Fall" ein Gegner im WM-Kampf

Zwischenfazit nach zehn Rennwochenenden: Wie Red-Bull-Teamchef Christian Horner die Gefahr durch Lando Norris und McLaren für die WM einschätzt

Christian Horner: Norris ist "auf jeden Fall" ein Gegner im WM-Kampf

Red-Bull-Fahrer Max Verstappen hat sieben der ersten zehn Grands Prix der Formel-1-Saison 2024 für sich entschieden. Trotzdem rechnet sein Teamchef Christian Horner nicht mit einem Spaziergang zum vierten WM-Titel in Folge. Der Grund: Lando Norris im McLaren.

Der britische Rennfahrer stelle "auf jeden Fall" eine Bedrohung dar im Kampf um die Weltmeisterschaft, sagt Horner bei Sky und meint: "Seit Miami ist Lando wahrscheinlich der herausragendste Fahrer."

Zuletzt in Spanien habe Red Bull "in Topform" agieren müssen, um sich gegen Norris im McLaren durchzusetzen. Davor hatte sich Verstappen schon in Kanada den Sieg erkämpfen müssen.

 

Deshalb spricht Horner von "knappen Siegen" und sagt: "Wir gewinnen immer wieder. Das ist das Wichtigste." Doch eine Garantie für die Zukunft ist das nicht. Das ist Horner bewusst: "Es ist wichtig, dass wir weiter pushen, denn es liegt noch ein langer Weg vor uns. Und wir haben nur noch geradeso die Nase vorne."

Verstappen fordert "mehr Leistung" von Red Bull

Das weiß auch Verstappen. Er fordert von seinem Team "mehr Leistung" ein, um wettbewerbsfähig zu bleiben. Denn auf der Rennstrecke habe sich Red Bull nichts vorzuwerfen: "Ich kann wirklich nicht sagen, dass wir im Rennen [in Spanien] etwas falsch gemacht hätten." Was es brauche, sei ein besserer Speed.

"Ich hatte außerdem das Gefühl, dass wir im Vergleich zu Lando nicht den besten Reifenverschleiß hatten. Es schien, als könnte er in einigen Kurven etwas mehr pushen", sagt Verstappen.

Brown: Von wegen, die WM ist durch!

Red Bull ist also gewarnt, und das passt McLaren-Boss Zak Brown sehr gut in den Kram: "Wir hatten nach dem ersten Rennen ja alle gedacht, es wäre vorbei. Aber ich glaube, wir haben uns alle geirrt!"

Sein Rennstall müsse jetzt unbedingt dranbleiben und "so weitermachen wie bisher", sagt Brown bei Sky. Er lobt seinen Teamchef Andrea Stella, weil dieser McLaren eine "gute Richtung" vorgebe und der Trend äußerst positiv sei. "Aber wir arbeiten von Rennen zu Rennen und denken nur in der Entwicklung darüber hinaus", meint Brown. "Das Ziel ist einfach, jedes Wochenende schneller zu werden."

Das gelingt bisher sehr gut in der Formel-1-Saison 2024. Red-Bull-Teamchef Horner jedenfalls attestiert McLaren die "mit Sicherheit größten Fortschritte" seit Jahresbeginn. "Wir werden also unter Druck gesetzt und es ist sehr knapp. Aber wir liefern immer noch, auch wenn die Abstände sehr gering geworden sind."

Horner sieht keine Abnutzungserscheinungen bei Red Bull

Aber kann Red Bull die Spitzenposition über einen längeren Zeitraum behaupten, über die erste Saisonhälfte hinaus und perspektivisch hinein in die Formel-1-Saison 2025, bald auch noch ohne Stardesigner Adrian Newey?

Max Verstappen im Red Bull hat Lando Norris im McLaren im Rückspiegel

Max Verstappen im Red Bull hat Lando Norris im McLaren im Rückspiegel

Foto: Motorsport Images

"Auf jeden Fall", sagt Horner. Sein Team sei "unheimlich stark" aufgestellt und verfüge über "langfristige Stabilität". Denn was sich jetzt auf der Rennstrecke bemerkbar mache, "daran arbeiten wir schon seit Monaten", meint Horner. "Und wir haben noch einiges mehr in der Hinterhand. Wir wissen ja: Wir müssen immer weiter Leistung ans Auto bringen, auch wenn die Verbesserungsrate immer kleiner wird."

Parallel dazu steigt der Druck durch Norris und McLaren. Bislang aber pralle das von Red Bull ab, versichert Horner: "Wir sind immer noch voll auf Zack bei der Strategie und haben trotz der vielen Siege in den vergangenen Jahren nicht die Initiative aus der Hand gegeben."

Das habe sich in Spanien wieder einmal gezeigt: "Am Freitag schienen wir die vierte Kraft zu sein, aber unsere Ingenieure haben übers Wochenende herausragende Arbeit geleistet. Wir haben die Wende geschafft, haben die Poleposition nur um zwei Hundertstel verpasst und am Ende den Sieg erzielt."

Mit Bildmaterial von Motorsport Images.

Vorheriger Artikel Barcelona bietet besseres Racing: Kommt der Aufschwung zu spät?
Nächster Artikel Formel-1-Reglement 2026: Alle Details

Kostenlos registrieren

  • Direkt zu Deinen Lieblingsartikeln!

  • Benachrichtigungen für Top-News und Lieblingsfahrer verwalten

  • Artikel kommentieren

Motorsport Prime

Premium-Inhalte entdecken
Registrieren

Edition

Deutschland Deutschland