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Formel 1 Formel-1-Test in Sachir

Red Bull RB18: Noch was in der Hinterhand?

Mit welchen weiteren Updates für den Red Bull RB18 zu rechnen ist und wie Christian Horner jetzt zum besonderen Seitenkasten-Konzept von Mercedes steht

Red Bull hat bis zum letzten Tag der Formel-1-Wintertests 2022 gewartet, um den RB18 noch einmal mit einem größeren Update zu versorgen. Neu sind unter anderem die Form der Seitenkästen sowie Teile des Unterbodens. Doch was noch kommen könnte, dazu schweigt sich Teamchef Christian Horner aus. Bei 'Sky' spricht er nur von einer "unaufhörlichen Evolution" des Fahrzeugs. Und: "Es wird weiterhin kleine Teile geben, aber nichts Großes."

Sergio Perez jedenfalls habe sich mit der aktuellen Version des Red-Bull-Autos "zufrieden" gezeigt, meint Horner. "Auch die Rundenzeit sieht ordentlich aus für diese Tageszeit. Es ist trotzdem schwierig, echte Rückschlüsse zu ziehen. Wir können uns auch nur auf unser eigenes Programm konzentrieren. Und das Auto scheint sich so zu verhalten, wie wir es erhofft hatten."

Was das für das Kräfteverhältnis in der Formel-1-Saison 2022 bedeuten könne, das sei immer noch "schwer zu sagen", meint Horner, obwohl Red Bull mit Perez am Samstagvormittag die klare Bestzeit erzielte.

Horner hat vor allem Ferrari auf der Rechnung

"Es gibt nur eine Konstante: Jedes Mal, wenn der Ferrari auf der Strecke ist, sieht das Auto konkurrenzfähig aus. Wenn der McLaren fährt, ist es ebenso", sagt Horner.

Er sei außerdem davon überzeugt, dass Mercedes bisher "noch nicht alles gezeigt" habe und dass der W13 "ein bisschen schwierig zu fahren" sein könnte. Eine Überraschung traut Horner Williams zu, das speziell über die Distanz "recht konkurrenzfähig" wirke.

Doch all das müsse gar nichts heißen, so Horner weiter. "Vor einem Jahr waren wir ziemlich zufrieden. Dann kam Mercedes, war sehr stark und hat das erste Rennen gewonnen. Das zeigt: Testen ist Testen. Und Punkte gibt es erst in einer Woche."

Zumal bei den komplett neuen Fahrzeugen noch viele Unbekannte mit im Spiel seien, die Prognosen "äußerst schwierig" gestalten, meint der Red-Bull-Teamchef. Darüber hinaus müssten sich die Fahrer erst noch auf das neue Material einstellen, sich "an die Charakteristiken der neuen Autos anpassen", wie er sagt. "Das gelingt den Fahrern aber erstaunlich schnell."

Warum Horner von seinen Aussagen nichts mehr wissen will

Erstaunlich schnell war auch Horner gewesen, zu Beginn der zweiten Testwoche, als er bei 'auto motor und sport' den Mercedes W13 als "nicht legal" bezeichnete, Red Bull diese Äußerung aber anschließend dementierte.

Ob sich an seiner Haltung gegenüber dem Mercedes inzwischen etwas geändert habe, wird Horner gefragt. Antwort: "Mercedes hat eine extreme, eine andere Interpretation gefunden. Ist sie legal oder nicht? Ja, natürlich [ist sie legal]. Es sieht so aus, als erfülle sie alle Kriterien."

Konkret auf seine ersten Äußerungen angesprochen, sagte Horner schlicht: "Da wurden Aussagen zitiert, die sicher nicht getroffen worden sind." Und weiter: "Das Auto ist natürlich innovativ. Aus unserer Sicht handelt es sich um eine interessante Lösung. Der Mercedes sieht aus, als würde er den Regeln entsprechen. Es handelt sich nur um eine andere Interpretation."

Der Weltverband hat das letzte Wort

Es gehe auch nicht darum, ob eine Konstruktion dem Geist des Reglements entsprechen würde oder nicht. "Etwas, das den Geist der Regeln definieren würde, gibt es eigentlich nicht", meint Horner. "Entweder es ist legal oder nicht. Und es ist nicht an uns, das zu entscheiden."

Der Weltverband (FIA) habe hier das letzte Wort. Und genau deshalb hat sich Mercedes laut Aussage von Teamchef Toto Wolff und von Technikchef Mike Elliott jeweils vorab rückversichert, ob die angestrebte Bauweise auch erlaubt sein würde - mit positiver Rückmeldung.

Horner denkt jetzt ähnlich: "Ein solches Design [wie der Mercedes-Seitenkasten] muss vorab eingereicht worden sein. Also: Ein interessantes Konzept, ein radikales Konzept. Aber ist es schnell? Das muss die Zeit zeigen. Alles andere ist Sache der FIA."

Mit Bildmaterial von Giorgio Piola.

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