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Formel 1 Silverstone

Christian Horner: "Ziehen unseren Hut" vor Lewis Hamilton

So lobend äußert sich Red-Bull-Teamchef Christian Horner nach dem Großbritannien-Grand-Prix 2024 in Silverstone über Rennsieger Lewis Hamilton von Mercedes

Christian Horner: "Ziehen unseren Hut" vor Lewis Hamilton

Lewis Hamiltons jüngster Formel-1-Sieg in Silverstone bewegte nicht nur die englischen Fans an der Rennstrecke, sondern auch die Konkurrenz. Denn es war Hamiltons erster Grand-Prix-Erfolg seit Saudi-Arabien 2021. Und einer, der Hamilton damals besonders kritisch sah, ist nun voll des Lobes für den Mercedes-Fahrer: Red-Bull-Teamchef Christian Horner.

Er wolle Hamilton zu dessen Sieg gratulieren, sagte Horner in einer ersten Stellungnahme nach dem Großbritannien-Grand-Prix 2024. Begründung: "Ich fand, Lewis ist ein sehr gutes Rennen gefahren. Er ist ein verdienter Sieger."

Für Hamilton müsse es eine "überaus emotionale Sache" gewesen sein, erstmals seit Jahren wieder ein Formel-1-Rennen zu gewinnen. "Und wenn es dann noch dazu der neunte Erfolg beim gleichen Grand Prix ist, dann ist das eine außergewöhnliche Leistung", meint Horner. "Darauf kann er sehr stolz sein. Und wir ziehen unseren Hut vor ihm und seiner Leistung."

 

Derart versöhnliche Worte gab es nicht immer zwischen Horner und Hamilton. Im Titelkampf-Jahr 2021 etwa hatte Horner Hamilton nach dem Silverstone-Zwischenfall mit Red-Bull-Fahrer Max Verstappen einen "ziemlich amateurhaften Fehler" attestiert und Hamilton vorgeworfen, er habe "einen Fahrerkollegen ins Krankenhaus geschickt" und dafür auch noch "eine so milde Strafe kassiert".

Nun meint Horner, es könne der Formel 1 "derzeit nicht besser gehen", weil mit Red Bull, Ferrari, McLaren und Mercedes gleich vier Teams um den Sieg kämpfen. Das mache sich auch am Publikumszuspruch an den Rennstrecken bemerkbar. Tatsächlich waren in Silverstone, wie im Vorjahr, 480.000 Fans vor Ort. Der Formel-1-Rekord zum bestbesuchten Wochenende überhaupt wurde eingestellt. (Mehr dazu!)

Horner: Verstappen ist am konstantesten

Es sei gerade die Unvorhersehbarkeit, wer am Sonntag gewinnen könne, was die Formel 1 aktuell so attraktiv mache, sagt Horner. "Es geht hin und her. Nur Max war bisher konstant unterwegs. Ich wäre nicht überrascht, wenn Max die meisten Punkte aus diesem Triple-Header mitgenommen hätte."

Ein Blick auf den WM-Zwischenstand nach Silverstone bestätigt diese These: Verstappen hat in der Tat mit einem Grand-Prix-Sieg, einem Sprint-Sieg, einem zweiten und einem fünften Platz die meisten Punkte erzielt, nämlich 61. Und dahinter folgt schon Hamilton mit einem Grand-Prix-Sieg, einem dritten und einem vierten Platz sowie P6 im Spielberg-Sprint, was zusammen 55 Punkte ergibt.

Ist Mercedes jetzt eine Bedrohung für Red Bull?

Muss Red Bull in der zweiten Saisonhälfte 2024 also nun auch Hamilton und Mercedes fürchten? Horner jedenfalls gibt sich gewarnt und meint: "Selbst wenn wir aktuell vorne sind, gibt es immer noch etwas, das man verbessern kann. Und wenn sich die Lücke weiter schließen sollte, können kleine Details den Unterschied machen."

Details wie das Wetter, zum Beispiel. Die Mischbedingungen in Silverstone hätten Hamilton in die Karte gespielt, sagt Horner: "Der Mercedes war immer schon stärker bei kühleren Bedingungen. Lewis drehte so richtig auf, als der Regen kam. Dann haben uns auch die beiden McLaren überholt. Je nach Wetter ging es also hin und her."

"Bei Mischwetter denkt man eigentlich auch, dass Max zulegt, aber er hatte zu diesem Zeitpunkt ein paar Schwierigkeiten. Die Pace kam erst zurück, als die Strecke wieder abtrocknete. Dann fuhr er sechs, sieben Zehntel schneller als Lewis und Lando [Norris]." Das reichte aus, um Norris abzufangen, aber nicht mehr für Hamilton an der Spitze. Red Bull meint: nur zwei weitere Runden und Verstappen hätte auch Hamilton noch überholt ...

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