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"Coole Idee": Liam Lawson liebäugelt mit zukünftigem Supercars-Gaststart

Formel-1-Pilot Liam Lawson reagiert auf Medienberichte über einen möglichen Supercars-Start und stellt klar: Eine "ziemlich coole Idee", aber nur ein Gerücht

"Coole Idee": Liam Lawson liebäugelt mit zukünftigem Supercars-Gaststart

Liam Lawson wird erst in der Supercars-Serie fahren, wenn er die F1 hinter sich gelassen hat

Foto: LAT Images

Max Verstappen startet in diesem Jahr beim 24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring, Lance Stroll hat kürzlich sein Debüt im GT3-Boliden gegeben - und nun könnte sich auch Racing-Bulls-Pilot Liam Lawson (mal wieder) abseits der Königsklasse austoben.

Das australische Medium MotorRacing360 berichtet, dass der Neuseeländer von mehreren Teams aus der australischen Supercars-Serie kontaktiert worden sei, um bei den anstehenden Rennen in Taupo beziehungsweise Christchurch an den Start zu gehen.

Durch die fünfwöchige Rennpause in der Formel 1 wäre ein solcher Einsatz zwar möglich gewesen, doch Lawson winkt ab. "Ich bin in Neuseeland gelandet und mein Handy ist explodiert mit Nachrichten wie: 'Oh Liam, du fährst nächste Woche Supercars' - und ich dachte mir: 'Ich wusste nicht einmal, dass ich nächste Woche Supercars fahre.'"

"Also weiß ich nicht wirklich, warum alle anderen zu wissen scheinen, dass ich nächste Woche ein Supercar fahre", erklärt der Formel-1-Pilot im Gespräch mit mehreren Medien, darunter Motorsport.com, eine Schwesterplattform von Motorsport-Total.com im Motorsport Network.

Lawson schließt Supercars-Teilnahme nicht aus

"Aber ja, es war eine ziemlich coole Idee", schmunzelt Lawson, und lässt die Tür für einen Start in der Zukunft damit offen. "Es ist offensichtlich eine Serie, mit der ich aufgewachsen bin, und ich würde sie auf jeden Fall irgendwann gerne fahren."

"Vielleicht dann, wenn mein Leben nicht mehr so stark auf eine Sache fokussiert ist und ich tatsächlich die Zeit habe, mich richtig darauf vorzubereiten - das wäre cool", ergänzt der aktuelle Racing-Bulls-Pilot. "Aber ja, an den Gerüchten ist offensichtlich nichts dran."

Ganz neu wäre ein Ausflug in andere Rennserien für den 24-jährigen Neuseeländer allerdings nicht: Lawson wurde sowohl in der DTM (2021) als auch in der Super Formula (2023) jeweils Vizemeister und gewann 2019 zudem den Neuseeland-Grand-Prix.

Ob er generell mehr Einsätze außerhalb der Formel 1 anpeilt? "Definitiv, ich habe das in der Vergangenheit gemacht und es geliebt. Ich denke, dieses Maß an Anpassungsfähigkeit ist immer gut, und ich habe das Glück, dass ich seit sehr jungen Jahren die Möglichkeit dazu hatte."

Lawson über DTM-Saison 2021: "Hat richtig Spaß gemacht"

"Gerade Supercars ist etwas, das ich mir schon immer angesehen habe, und ich finde, die Serie ist großartig. Sie machen einen sehr guten Job darin, die Autos roh zu halten - sie haben immer noch frei saugende V8-Motoren, sequenzielle Getriebe, von denen sie nicht abrücken, sie wechseln nicht zu Paddle-Shift-Systemen oder ähnlichen Dingen."

Liam Lawson

Liam Lawson fuhr 2021 in der DTM einen AF-Corse-Ferrari

Foto: Motorsport Images

"Sie managen alles selbst, und ich finde, das ist einfach eine sehr coole Sache", sagt Lawson. "Auch das Racing ist wirklich, wirklich gut. Ich mag die Serie also sehr, es ist etwas, das ich gerne machen würde. Ich bin das Auto ein paar Mal gefahren und hatte einfach riesigen Spaß."

"Aber auch andere Serien: Ich bin vor ein paar Jahren DTM gefahren und habe es genossen", sagt der Neuseeländer, der in einem umstrittenen Finale den Titel an Mercedes-Pilot Maximilian Götz verlor. "Ich habe gehasst, wie es geendet ist, aber ich habe die Saison über hinweg genossen und die Zusammenarbeit mit einem anderen Team in einer sehr anderen Serie."

"[Als Fahrer kann man] etwas aggressiver sein, Divebombs setzen, Türen zuknallen - solche Dinge, die wir in der Formel 1 nicht allzu oft machen können. Das hat richtig Spaß gemacht", gibt Lawson zu. "Ich versuche immer, solche Dinge zu machen, auch wenn es in anderen Sportarten ist. Ich fahre auch viel Dirtbike und habe Spaß daran."

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