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Corona-Nachteil: Haas kann neuen Ferrari-Motor (noch) nicht anlassen

Die Pandemielage in Großbritannien hat Auswirkungen auf die Saisonvorbereitung einiger Teams, darunter Haas - Material vor Ort, aber wichtige Techniker fehlen

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Corona-Nachteil: Haas kann neuen Ferrari-Motor (noch) nicht anlassen

Schon in der vergangenen Formel-1-Saison traf die Corona-Krise die Teams unterschiedlich hart. Zwar versuchte man, mit einer allgemeinen Schließung der Fabriken gegenzusteuern. Doch gerade in Regionen, in denen das Virus besonders wütete wie etwa Italien, war auch sonst kaum an einen Regelbetrieb zu denken.

Jetzt stellt sich ein ähnliches Bild dar, nur sind diesmal die in Großbritannien stationierten Teams im Nachteil. Denn dort grassiert die Virusmutation B.1.1.7, weshalb strenge Beschränkungen für die Ein- und Ausreise ins Land herrschen.

Für Haas hat das konkrete Auswirkungen. Das US-Team baut seine Autos in diesem Jahr erstmals in der Fabrik in Banbury/England, weil sich viele Komponenten, die aufgrund der Regularien von 2020 übernommen werden, bereits dort befinden. Motor, Getriebe und die Aerodynamik von Dallara werden aus Italien angeliefert.

Steiner: Ausnahmeregeln nur für Sportler

"Das ist in diesem Jahr von der Logistik einfacher, als unsere Teile zum Zusammenbau nach Italien zu schicken", erklärt Günther Steiner gegenüber 'auto motor und sport'. Doch während der Transfer für die Bauteile kein Problem darstellt, sieht es bei den Mitarbeitern schon anders aus. So können wichtige Techniker nicht einreisen.

Wenn der VF-21 in der ersten Februar-Hälfte zusammengebaut wird, bleibt der neue Ferrari-Motor im Heck deshalb voraussichtlich stumm. Denn die Techniker, die man braucht, um ihn zu starten, können wegen des Einreisestopps nicht ins Land.

Auch Teamchef Steiner, der sich in den USA befindet, muss auf eine Stippvisite verzichten: "Wenn ich nach England fliegen wollte, müsste ich erst einmal zwei Wochen in Quarantäne. Ausnahmeregelungen gibt es nur für Sportler." Die finale Sitzanpassung Mick Schumacher und Nikita Mazepin kann also stattfinden.

Haas VF-21: Was angepasst werden musste

Der neue Motor wird aufgrund der genannten Hindernisse aber voraussichtlich erst beim Vorsaisontest in Bahrain im März erstmals angelassen. Was die restlichen Teile angeht, ist trotz des umfangreichen "Carry Overs" von 2020 einiges neu, was vor allem mit neuen Formel-1-Unterbodenregeln für 2021 zu tun hat.

"Dinge wie Frontflügel, Leitbleche und Bremsbelüftungen sind neu. Sie mussten an den neuen Unterboden angepasst werden", erklärt Steiner. Deshalb widmete Haas die ersten zwei Windkanalsitzungen in diesem Jahr noch seinem 2021er-Modell.

Günther Steiner

Günther Steiner hofft, genug Ressourcen für 2022 sparen zu können

Foto: Motorsport Images

Auf den Einsatz seiner beiden Entwicklungstoken, die jedem Team zustehen, hat Haas verzichtet. "Wir hätten eine neue Nase bauen können", erklärt Steiner, "waren aber zu spät dran. Das Windkanalprogramm war zu lange runtergefahren, als dass wir die Nase noch vor der Frist Ende September fertig bekommen hätten."

Teamchef will Aufwand für 2021 gering halten

Liegt der Fokus damit nun komplett auf der Entwicklung für 2022? "Es kann passieren, dass wir noch einmal das 2021er-Auto nachbessern müssen, wenn wir bei den Testfahrten feststellen, dass wir einen Fehler gemacht haben", sagt Steiner.

"Das wäre aber Plan B. Eigentlich wollen wir keine Windkanalzeit mehr für das 2021er-Auto verwenden", betont der Teamchef. "Wir hoffen, dass es im vorderen Mittelfeld wieder ähnlich eng her geht wie 2020 und dass die darin verwickelten Teams noch weiterentwickeln und Zeit für das 2022er-Auto liegenlassen."

Mit Bildmaterial von Motorsport Images.

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