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Coronakrise: Formel 1 setzt bei weiterem Kalender 2020 "keine Deadline"

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Coronakrise: Formel 1 setzt bei weiterem Kalender 2020 "keine Deadline"
Autor:
Co-Autor: Luke Smith
03.06.2020, 09:38

Die Formel 1 möchte sich beim weiteren Kalender für die Saison 2020 Zeit lassen - Eine langfristige Planung für die Zeit nach den Europarennen sei kaum möglich

Die ersten acht Rennen der Formel-1-Saison 2020 stehen fest. Doch wie geht es nach dem Großen Preis von Italien in Monza am 6. September weiter? Dazu gibt es aktuell noch keine offiziellen Informationen. Und Formel-1-Boss Chase Carey erklärt, dass sich die Königsklasse in der Kalenderfrage auch keinen unnötigen "Druck" machen wolle.

"Wir setzen aktuell noch keine Deadline", erklärt Carey gegenüber 'Formula1.com' und verrät: "Unser Ziel ist es, bis Ende Juni vielleicht keinen kompletten Kalender aber die Lage zumindest im Griff zu haben." Weil sich die Situation rund um das Coronavirus permanent verändere, sei eine langfristige Planung aktuell schwierig.

"Wir haben Optionen, wenn einige Dinge nicht klappen", erklärt Carey und verrät: "Wir erwarten, dass es Rennen geben wird, die im Kalender stehen, aber vielleicht doch nicht stattfinden werden." Auf diesen Fall sei man vorbereitet. So befindet sich Hockenheim aktuell beispielsweise nicht im Kalender, gilt aber weiter als Ersatzkandidat.

Nach der Europatour will die Formel 1 im September und Oktober nach Asien reisen, anschließend nach Amerika und zum Abschluss nach Bahrain und Abu Dhabi. Aktuell steht allerdings über jedem Rennen ein Fragezeichen. So wachsen zum Beispiel die Zweifel an einem Grand Prix in Suzuka, nachdem das MotoGP-Rennen in Japan für 2020 bereits abgesagt wurde.

Brasilien-Rennen sogar mit Zuschauern?

Außerdem wurde den Teams angeblich bereits mitgeteilt, dass es kein Rennen in Singapur geben wird, und dass man auch den ursprünglich für Juli geplanten Kanada-Grand-Prix nicht nachholen werde. Die Mexiko-Organisatoren erklärten in dieser Woche in einem Statement dagegen, dass man den ursprünglichen Termin am 1. November halten wolle.

Und in Brasilien erklärt Promoter Tamas Rohonyi gegenüber 'Forbes', dass man in diesem Jahr sogar - anders als in Europa - ein Rennen mit Zuschauern veranstalten wolle: "Das Event wird problemlos unter dem aktuellen Vertrag ausgetragen werden. Wir erwarten die Bestätigung des November-Datums, damit wir mit dem Ticketverkauf beginnen können."

Ursprünglich sollte der Grand Prix am 15. November stattfinden. Allerdings könnte der Termin verlegt werden, um Platz für zusätzliche Rennen am Jahresende zu schaffen. Rohonyis Aussage ist interessant, weil Brasilien mit mehr als 555.000 bestätigten Coronafällen nach den USA (mehr als 1,8 Millionen) weltweit das Land mit den meisten COVID-19-Infektionen ist.

Sicherheit hat für die Formel 1 oberste Priorität

Es ist daher fraglich, ob die Formel 1 unter diesen Umständen überhaupt ein Rennen mit Zuschauern haben möchte. "In diesen Zeiten hat die Sicherheit oberste Priorität", so Carey. Genau das sei auch der Grund, weshalb man keine Entscheidungen "überstürzen" wolle. Denn in den kommenden Monaten kann sich die Lage in sämtlichen Ländern noch dramatisch ändern.

"Wir bewegen uns auf unbekanntem Terrain", erinnert Carey. Länder, in denen sich das Coronavirus aktuell stark ausbreitet, könnten die schlimmste Phase in einigen Monaten bereits überstanden haben. In anderen Ländern, die das Virus momentan im Griff haben, könnte es dagegen noch einmal eine weite Welle geben.

Deswegen sei aktuell keine langfristige Planung möglich. "Wir befinden und mit all unseren Promotern in Gesprächen", erklärt Carey, der daran erinnert, dass alle mit den gleichen Problemen zu kämpfen haben. Es wäre daher nicht überraschend, wenn sich die Formel 1 bei der weiteren Kalenderplanung noch etwas mehr Zeit lässt.

Mit Bildmaterial von LAT.

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Urheber Ruben Zimmermann