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Coronavirus-Absagen: Teamchef Horner verteidigt F1-Management

Red-Bull-Teamchef Christian Horner äußert Verständnis für das Formel-1-Management bei den Coronavirus-bedingten Rennabsagen zu Saisonbeginn

Coronavirus-Absagen: Teamchef Horner verteidigt F1-Management

"Das große Problem ist: Die Situation entwickelt sich so rasant weiter", sagt Christian Horner. Deshalb glaubt der Red-Bull-Teamchef, dass das Formel-1-Management rund um Serienchef Chase Carey bei den Coronavirus-bedingten Rennabsagen zu Beginn der Motorsport-Saison 2020 alles richtig gemacht hat.

Wie Horner im Gespräch mit 'Motorsport.com' erklärt, sei die Entscheidungsfindung angesichts des "beweglichen Ziels" in einem solchen Ausnahmefall "ganz schwierig". Er meint: "Man kann schwerlich kritisieren, wenn die Situation so dynamisch ist."

Dass die Formel 1 überhaupt zum (geplanten) Auftaktrennen nach Australien geflogen sei, dafür könne man der Rennserie keinen Vorwurf machen. "Als wir [dort] ankamen, gab es noch keinen positiv getesteten Fall. Ein eben solcher trat dann erst [vor Ort] auf und es folgte die Entscheidung, nicht zu fahren", erklärt Horner.

Wäre schon vorab jemand aus dem Formel-1-Tross infiziert gewesen, "dann hätten wir die Reise gar nicht erst angetreten", sagt der Red-Bull-Teamchef weiter.

Er empfindet es insgesamt als "schade", dass die Formel 1 unverrichteter Dinge aus Australien abreisen musste und auch in Bahrain nicht antreten konnte. "Unterm Strich aber geht die Gesundheit der Fans, der Zuschauer, der Teammitglieder und der Öffentlichkeit einfach vor."

Die Formel 1 hat indes ihren Rennkalender 2020 wiederholt modifiziert und wird nicht vor Juni in ihre Saison starten. Einige Grands Prix wurden ersatzlos gestrichen, andere erst einmal auf unbestimmte Zeit verschoben. Aktuelle Informationen zu Motorsport-Absagen weltweit finden Sie in unserem Coronavirus-Ticker!

Mit Bildmaterial von LAT.

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Rennserie Formel 1
Urheber Stefan Ehlen