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George Russell erlitt in Monaco einen weiteren Rückschlag im Titelkampf

Foto: Sutton Images

David Coulthard sieht für George Russell kaum noch Spielraum im Kampf um den WM-Titel 2026. Der Ex-Pilot und Formel-1-Experte betont, dass der Mercedes-Fahrer seinen Teamkollegen Kimi Antonelli beim Grand Prix von Spanien unbedingt schlagen müsse, um seine Titelchancen zu wahren.

"Er muss zeigen, dass er in Barcelona die Pole holen kann, und vorausgesetzt, das Auto ist schnell genug, muss er einfach Kimi schlagen", sagt Coulthard im Podcast Up To Speed. Seine Einschätzung fällt dabei deutlich aus: "Seien wir ehrlich: Wenn er Kimi nicht schlägt, ist es vorbei. Keine Weltmeisterschaft."

Auch Co-Moderator Will Buxton findet klare Worte zur aktuellen Situation des Briten im Mercedes-Team: "Man kann so lange sagen: 'Alles, was ich brauche, ist das Auto. Alles, was ich brauche, ist die Chance.' Nun, weißt du was? Du hast das Auto. Du hast die Chance. Und dir wird gerade der Hintern versohlt."

Antonelli schreibt Geschichte, Russell verliert an Boden

Während sich der Fokus zunehmend auf das teaminterne Duell bei Mercedes verschiebt, hat Kimi Antonelli zuletzt für Schlagzeilen gesorgt. Der 19-Jährige gewann den Grd prix von Monaco und wurde damit zum jüngsten Sieger in der Geschichte des Traditionsrennens. Nach einem turbulenten Rennen mit chaotischem Start, Safety-Car-Phase und Restart verwandelte er seine Pole in den bereits fünften Sieg in Folge.

George Russell hingegen erlebte in Monaco ein schwieriges Wochenende. Nach mehreren Strafen fiel er im Rennen weit zurück und beendete es nur auf Platz 13 außerhalb der Punkte. In der WM rutschte er dadurch hinter Lewis Hamilton auf Rang drei ab. Nach sechs Saisonläufen liegt Russell bereits 68 Punkte zurück.

Durchwachsene Saison für Russell trotz einzelner Highlights

Dabei begann die Saison für den Briten vielversprechend: Russell gewann den Saisonauftakt in Australien sowie den Sprint in China. Seitdem blieb er jedoch ohne weiteren Sieg.

In den folgenden Rennen verhinderten verschiedene Probleme bessere Resultate. In China beeinträchtigten technische Schwierigkeiten im Qualifying seine Chancen. In Japan kostete ihn eine Safety-Car-Phase eine bessere Strategie, und in Kanada musste er trotz zwischenzeitlicher Führung mit technischen Defekten aufgeben.

Auch wenn Russell nicht durchgehend Leistung vermissen lässt, spricht die aktuelle Bilanz eine deutliche Sprache: Während er Punkte liegen lässt, baut Antonelli seine Führung als jüngster Fahrer, der jemals eine Weltmeisterschaft anführte, weiter aus.

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