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Damon Hill: Villeneuve hat nur ausgesprochen, was alle denken ...

Damon Hill stützt die Aussagen von Jacques Villeneuve über Daniel Ricciardo und sagt, dass diese Meinung viele hätten - nur würde sie niemand aussprechen

Damon Hill: Villeneuve hat nur ausgesprochen, was alle denken ...

"Warum ist er noch in der Formel 1?, fragte Ex-Weltmeister Jacques Villeneuve zuletzt in Kanada und sorgte damit für einen kleinen Shitstorm. Die Worte richteten sich gegen Daniel Ricciardo, der sich wehrte und seinerseits Villeneuve ins Visier nahm: "Ich glaube, er hat sich ein paar Mal zu oft den Kopf gestoßen", sagte dieser und meinte, dass Leute wie Villeneuve ihn "am Arsch lecken" könnten.

Unterstützung bekommt der Weltmeister von 1997 allerdings von seinem früheren Teamkollegen Damon Hill, der durchaus Wahres in den Aussagen des Kanadiers sieht: "Er ist derjenige, der das sagt, was sich alle anderen nicht trauen", meint Hill im Podcast F1 Nation.

"Er hat es gesagt: Wo ist die Performance? Wo ist die Rechtfertigung dafür, dass jemand wie Dan Ricciardo in der Formel 1 fährt? Wir alle haben das gedacht", sagt Hill. Nur ausgesprochen habe es eben niemand. Bis auf Villeneuve.

 

Zwar gibt Hill zu, dass es ein wenig hart war, das so "brutal" herauszuposaunen, "aber das ist eben Jacques, und ich kenne das nur zu gut. Ich komme gut mit ihm aus, aber er sagt eben das, wovor alle anderen Angst haben, es auszusprechen."

Ein weiterer Fahrer im Red-Bull-Kosmos, der für den Engländer in die gleiche Kategorie wie Ricciardo gehört, ist Sergio Perez. "Er hatte zuletzt ein paar fürchterliche Rennen", sagt Hill. Doch im Gegensatz zu Ricciardo hat Perez sein Cockpit bei Red Bull für 2025 bereits sicher - zur Verwunderung vieler.

Doch Hill versteht die Denkweise von Red Bull, denn das Team braucht Perez nicht, um zu einem Siegerteam zu werden. "Wir können deutlich sehen, dass er nicht so gut wie Max [Verstappen] ist, aber es ist Max, den sie im Team behalten wollen. Und er ist zufrieden mit Checo. Er muss einfach hinter Max Zweiter werden."

Hill: Abstände sind geringer geworden

Das ist aber derzeit genau das Problem, denn das wird der Mexikaner nicht. Zwar wurde er zu Saisonbeginn in den ersten vier Rennen drei Mal Zweiter, seitdem aber eben nicht mehr. Mehr noch: Bei den letzten beiden Rennen in Monaco und Kanada kam er unfallbedingt nicht ins Ziel und schaffte es in beiden Qualifyings nicht einmal aus Q1 heraus.

Zwar versteht Hill diese Problematik, er sagt aber auch, dass die Abstände in der Formel 1 mittlerweile deutlich geringer geworden sind. Wo Perez in der Vergangenheit Zweiter werden konnte, würden sich nun einige andere Piloten zwischen ihn und Verstappen schieben.

"Er muss zulegen", sagt Hill. "Aber natürlich möchtest du niemanden, der Max schlagen kann. Max möchte niemanden, der ihn schlagen kann."

Hill: Lawson wäre Gefahr für Verstappen

Doch gibt es diese Optionen überhaupt im Feld? Für Lewis Hamilton und Fernando Alonso mag das früher mal gegolten haben, doch beide müssen laut Hill ihrem Alter Tribut zollen. Er nennt eher George Russell und Charles Leclerc als Kandidaten, die Verstappen "überraschen" und "unter Druck setzen" könnten, was diesem nicht gefallen würde.

"Aber all diese Leute sind woanders fest, also werden sie nicht zu Red Bull kommen", so Hill.

Für ihn ist das Festhalten an Perez auch ein Signal an Verstappen, der genau weiß, dass er bei Red Bull keine böse Überraschung bekommen wird - anders als wenn Red Bull beispielsweise Liam Lawson ausprobieren würde. "Wenn du Liam Lawson bist, dann musst du dich etablieren, von daher kannst du also nicht die willige Nummer 2 sein. Daher wäre er eine Gefahr", glaubt er.

"Yuki [Tsunoda] hat einen fantastischen Job gemacht, aber ich weiß nicht, ob er mit dem Druck umgehen könnte, bei Red Bull zu sein."

Mit Bildmaterial von Motorsport Images.

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