Daniel Ricciardo: Abiteboul-Tattoo muss noch 2021 passieren!

Warum Daniel Ricciardo auf die Einlösung der Wettschulden von Cyril Abiteboul drängt und wie die Angelegenheit neue Dringlichkeit erhalten hat

Daniel Ricciardo: Abiteboul-Tattoo muss noch 2021 passieren!

Beim ersten gemeinsamen Podestplatz würde sich Cyril Abiteboul ein Tattoo stechen lassen. Das war die Wette, die der damalige Renault-Teamchef mit seinem Fahrer Daniel Ricciardo eingegangen ist. Und beim Eifel-Grand-Prix 2020 am Nürburgring war es so weit: Ricciardo fuhr als Dritter auf das Podium. Doch "beglichen" ist die Wettschuld bis heute nicht.

Zuletzt war es sogar merklich still in dieser Hinsicht. Dann aber kam der Sensationssieg von Ricciardo, inzwischen bei McLaren, beim Italien-Grand-Prix in Monza. Und auf einmal wurde die ausstehende Tätowierung wieder aktuell.

Laut Ricciardo hat sich Abiteboul selbst zurück ins Spiel gebracht. Denn Ricciardo gibt an, er habe nach seinem Sieg in Monza "unheimlich viele Nachrichten" erhalten. "Und ja, da war eine Mail von ihm dabei. Das Thema Tattoo kam auf."

Und jetzt sei er "sehr optimistisch, dass wir es noch dieses Jahr hinkriegen", sagt Ricciardo. "Ansonsten zieht es sich ewig hin und ist irgendwann Schnee von gestern. Deshalb bin ich entschlossen, dass es passiert."

Ob sich Abiteboul und Ricciardo inzwischen auf ein Motiv geeinigt haben, das ist nicht bekannt. Ricciardo hatte aber schon 2020 angedeutet, er wolle "eine deutsche Note" in das Design einbringen. "Das ist ja schließlich der Ort, an dem wir es geschafft haben. Ein kleiner Gruß mit etwas traditionell Deutschem, sowas in der Art."

Nach der Formel-1-Saison 2020 trennten sich die Wege von Renault, Ricciardo und Abiteboul: Ricciardo wechselte zu McLaren, Abiteboul verließ das Rennteam und Renault wurde in der Formel 1 in Alpine umbenannt.

Mit Bildmaterial von Motorsport Images.

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