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Daniel Ricciardo: Außer in Baku nie Zoff mit Red-Bull-Kollege Max Verstappen

Daniel Ricciardo und Max Verstappen kämpften von 2016 bis 2018 um die Nummer-1-Position bei Red Bull: Eskaliert ist die Lage aber nur einmal

Daniel Ricciardo: Außer in Baku nie Zoff mit Red-Bull-Kollege Max Verstappen

Daniel Ricciardo und Max Verstappen, das war einst eine explosive Mischung, die sich bei Red Bull Racing fast drei Jahre lang um den Nummer-1-Status stritt. Diese Zeiten sind lang vorbei, nach 2018 verabschiedete sich Ricciardo in Richtung Renault. Überhaupt wurde damals vieles viel zu heiß gekocht.

"Offensichtlich gab es den Zusammenstoß in Baku. Aber abgesehen davon denke ich, dass wir immer ein ziemlich gutes Verhältnis hatten. Sehr konkurrenzbetont natürlich, aber auch ein sehr gutes persönliches Verhältnis, und wir kommunizieren auch über SMS und so", sagt Ricciardo jetzt. 2018 hingegen eskalierte beim Aserbaidschan-GP die Lage.

Ricciardo und Verstappen kämpften damals als Teamkollegen am Limit gegeneinander. Nach einigen harten Manövern, bei denen sie sich teilweise auch berührten, krachte der Australier dem Niederländer in Runde 40 von 51 schließlich ins Heck. Statt auf den Plätzen vier und fünf ins Ziel zu kommen, ging Red Bull Racing komplett leer aus.

Max Verstappen "ist als Person gereift"

Inzwischen ist dieser Vorfall längst abgehakt. Nach seiner Zeit bei Renault und McLaren ist Ricciardo als dritter Fahrer ins österreichische Team zurückgekehrt. Verstappen ist nun als zweifacher Weltmeister der unangefochtene Platzhirsch bei Red Bull.

"Es war wirklich sehr schön, wieder hier zu sein, natürlich beim Team, aber auch bei Max. Ich denke auch, dass ich in den wenigen Jahren, die ich jetzt außerhalb des Teams verbracht habe, gesehen habe, wie er gewachsen ist, wie er gereift ist. Sicherlich als Fahrer, aber ich denke auch als Mensch", streut Ricciardo seinem Teamkollegen Rosen.

Der Australier weiter: "Offensichtlich ist er, seit ich weg bin, zweimaliger Weltmeister geworden. Es ist also schön, seinen Erfolg und seine Entwicklung als Fahrer zu sehen. Aber ich denke, er hat sich wirklich gut gehalten. Und ehrlich gesagt scheint er ziemlich unverändert zu sein, abgesehen davon, dass er als Person gereift ist."

Daniel Ricciardo gibt wichtiges Feedback

Für Ricciardo liegt der Fokus künftig auf seinen Aufgaben als Test- und Ersatzfahrer sowie im Simulator. Dafür wurde der achtfache Grand-Prix-Sieger zurückgeholt. "Wenn ich erst einmal mit der härteren Arbeit im Simulator begonnen habe, werde ich sicher mehr Kontakt zu Max und Sergio haben und [mehr mit ihnen] schreiben", glaubt Ricciardo.

"Und [ich werde ihnen] sagen: 'Leute, so habe ich mich auch gefühlt. Wie denkst du darüber? Oder ist das die Richtung, nach der du suchst? Ist das die gleiche Schwäche auf der Strecke wie das, was ich heute erlebt habe? Soll ich mich in diesem Bereich mehr entwickeln? Sollte ich die Ingenieure oder das Simulationsteam darauf ansprechen?'"

Daniel Ricciardo und Max Verstappen in der Formel-1-Saison 2018 als Teamkollegen bei Red Bull

Verstappen und Ricciardo: Ein Bild aus der ersten gemeinsamen Red-Bull-Zeit

Foto: Sutton

Genau auf dieses Feedback und diese Kommunikation seitens Ricciardos sind Verstappen und sein Teamkollege Sergio Perez angewiesen. Ricciardo gibt sich voll und ganz als Teamplayer: "Wenn sie mit Dingen zu mir kommen, helfe ich natürlich gerne und versuche, das ganze Team weiterzuentwickeln und besser zu machen." In der Position, um einen Stallkrieg anzuzetteln, wäre Ricciardo ohnehin nicht.

Mit Bildmaterial von Sutton.

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