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Daniel Ricciardo: Formel 1 hat in Australien "mit dem Feuer gespielt"

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Daniel Ricciardo: Formel 1 hat in Australien "mit dem Feuer gespielt"
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31.03.2020, 08:39

Daniel Ricciardo findet die Absage des Australien-Grand-Prix richtig, weiß aber auch, dass sich die Formel 1 dort auf einem heiklen Terrain bewegt hat

Obwohl er natürlich gerne sein Heimrennen gefahren wäre, gibt Daniel Ricciardo zu, dass er erleichtert war, dass der Formel-1-Saisonauftakt in Australien in letzter Minute abgesagt wurde. "Ich hatte tief in mir einige Sorgen. Wir haben da definitiv mit dem Feuer gespielt", sagt der Renault-Pilot gegenüber 'The Age'.

Der Formel-1-Auftakt in Australien war kurz vor dem ersten Freien Training abgesagt worden, nachdem zuvor ein McLaren-Mitarbeiter positiv auf das Coronavirus getestet worden war. Schon im Vorfeld sah sich die Königsklasse Kritik ausgesetzt, weil man im Gegensatz zu anderen Sportarten an seinem Event festhalten wollte.

Zwar wurden am Donnerstag einige Sicherheitsmaßnahmen eingeführt, um die Fahrer von Fans und Medienleuten fernzuhalten, doch spätestens nach dem positiven Fall im Fahrerlager und dem verbundenen Rückzug von McLaren war das Rennen nicht mehr zu halten.

Fotostrecke
Liste

Sportwarte verlassen ihre Posten

Sportwarte verlassen ihre Posten
1/11

Foto: Carl Bingham / Motorsport Images

Nachdem klar ist, dass der Grand Prix nicht stattfinden wird, verlassen die Sportwarte an der Strecke ihre Posten. Es gibt keine Trainings oder Rennen, die sie betreuen müssten.

Alles dicht in der Boxengasse

Alles dicht in der Boxengasse
2/11

Foto: Andy Hone / Motorsport Images

Wenige Meter weiter in der Boxengasse gibt es nicht viel zu sehen: Die Teams bauen ihre Garagen bereits wieder ab, bereiten alles für die Rückreise vor.

Ungenutzt, bald wieder verpackt

Ungenutzt, bald wieder verpackt
3/11

Foto: Andy Hone / Motorsport Images

Die komplette Ausrüstung, wie zum Beispiel der Kommandostand mit all seinen Monitoren, wird ungenutzt wieder eingepackt und auf den Rücktransport vorbereitet.

Tachostand: 0 Kilometer

Tachostand: 0 Kilometer
4/11

Foto: Andy Hone / Motorsport Images

Das gesamte Equipment war für eine Renndistanz in Melbourne herbeigeschafft worden, reist aber nun ohne einen Kilometer weiter - wohin, das ist derzeit ungewiss.

Desinfektionsanlage im Fahrerlager

Desinfektionsanlage im Fahrerlager
5/11

Foto: Sam Bloxham / Motorsport Images

Überall Desinfektionsanlagen - und leere Stühle. Trotz aller Maßnahmen vor Ort wurde der Australien-Grand-Prix kurzfristig doch abgesagt und alle Plätze bleiben leer.

Klare Ansage der Fans

Klare Ansage der Fans
6/11

Foto: Mark Sutton / Motorsport Images

Was die Fans von der Rennabsage halten? Dieser Melbourne-Besucher hat eine klare Meinung dazu ...

Nicht weiter verwunderlich ...

Nicht weiter verwunderlich ...
7/11

Foto: Andrew van Leeuwen

Noch am Freitagvormittag hat man die Fans vor den Eingängen zur Strecke hingehalten, bis schließlich entschieden war, dass es kein Rennwochenende gibt. Entsprechend groß war der Ärger bei vielen.

Leere Tribünen

Leere Tribünen
8/11

Foto: Glenn Dunbar / Motorsport Images

Die eigens für den Grand Prix und dessen Rahmenserien errichteten Tribünen im Albert Park von Melbourne müssen jetzt ungenutzt wieder abgebaut werden.

Eine Bühne ohne Publikum

Eine Bühne ohne Publikum
9/11

Foto: Mark Sutton / Motorsport Images

Gleiches gilt für die Showbühne der Formel 1. Auch sie wird verschwinden, nach nur einem Tag der Nutzung beim Medien-Donnerstag.

Jeder schützt sich, so gut er kann

Jeder schützt sich, so gut er kann
10/11

Foto: Mark Sutton / Motorsport Images

Es bleibt dabei: Im Fahrerlager gehört ein Mundschutz inzwischen zum Alltag in der Formel 1.

Und wie geht's weiter?

Und wie geht's weiter?
11/11

Foto: Sam Bloxham / Motorsport Images

Weiter nach Bahrain? Zurück nach Hause? In Quarantäne? Nach der Auftakt-Absage gibt es vor allem eines: viele offene Fragen ...

"Man fängt dann an, jede Interaktion im Kopf durchzugehen. Mit wem du gesprochen hast, wo du warst. Man konnte ganz einfach paranoid werden", beschreibt Ricciardo die Situation. Schon bei den Testfahrten in Barcelona hatte sich der Australier Gedanken gemacht, weil Corona auch da ein Thema war und es keine Beschränkungen gab.

"Als das Rennen näherrückte und man gesehen hat, was bei anderen Sportarten wie der NBA los war, da habe ich definitiv gedacht, dass wir es nicht machen sollten", so der Renault-Pilot.

Die Absage erfolgte schließlich kurz vor Beginn der ersten Trainingssession, als bereits viele Menschen auf dem Weg an die Strecke waren und vor verschlossenen Toren standen. Für das Vorgehen erhielt die Formel 1 viel Kritik, doch von außen sei das einfach zu sagen, meint Ricciardo.

"Ich wäre naiv, wenn ich sagen würde, dass ich alles gewusst habe", gibt er selbst zu. Doch die Absage sei am Ende des Tages "zu 100 Prozent richtig" gewesen.

 

Wann die Formel 1 ihren Betrieb wieder aufnehmen kann, ist ungewiss. Aktuell wäre Kanada das erste nicht abgesagte Rennen. "Wenn wir dort starten könnten, würde mich das sehr freuen", meint Ricciardo zu 'talkSPORT'. Er vertraut darauf, dass es durch die Ausgangsbeschränkungen in vielen Ländern bald wieder losgehen kann.

"Natürlich will ich Rennen fahren und die Absage in Melbourne war sehr enttäuschend. Aber das muss passieren, wenn die Gesundheit der Menschen dadurch nicht gefährdet wird."

Mit Bildmaterial von LAT.

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