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Daniel Ricciardo: Warum er auch neben "Alphatieren" nicht ausrastet

Renault-Pilot Daniel Ricciardo gibt Einblicke in die Beziehungsdynamik zwischen Teamkollegen und erklärt, warum er sich keine Sorgen mit Esteban Ocon macht

Daniel Ricciardo: Warum er auch neben "Alphatieren" nicht ausrastet

Daniel Ricciardo wird 2020 mit einem neuen Teamkollegen konfrontiert werden. Esteban Ocon wird sein insgesamt bereits achter Garagennachbar. Der Australier sieht dem internen Duell gelassen entgegen, auch weil er bereits gegen "Alphatiere" wie Sebastian Vettel und Max Verstappen bestehen konnte.

"Ich denke, das hängt viel von mir ab. Wenn ich auf Konflikt aus bin, dann ...", antwortet der Renault-Pilot auf interne Schwierigkeiten in einem Team angesprochen. Im 'Paddock Pass' mit Will Buxton plaudert er darüber, wie man Reibereien möglichst vermeidet.

Zu einer guten Beziehung gehören immer zwei, weiß Ricciardo. "Ich bin recht locker drauf. Ja, ich bin ein Wettkämpfer auf der Rennstrecke, aber auch mit Seb und Max gab es viel Respekt. Ich habe ihr Talent und Fähigkeiten respektiert, und umgekehrt."

Als er 2014 ins Topteam Red Bull geholt wurde, befand sich Sebastian Vettel in einer kleinen Krise. Der Australier konnte auftrumpfen und seine ersten Siege einfahren - und im Teamduell gegen den Deutschen die Oberhand erlangen. Nach Daniil Kwjat wurde ihm 2016 Max Verstappen zur Seite gestellt.

Mit dem Niederländer verstand er sich abseits der Rennstrecke gut, jedoch verlief auf der Strecke nicht immer alles reibungslos. Im Crash in Aserbaidschan 2018 gipfelte die interne Rivalität. Lang anhaltende Spannungen waren aber auch danach nicht zu vernehmen.

"Wenn ein gewisser Respekt vorherrscht, dann ist das wirklich die Hauptsache, um alles zusammenzuhalten." Erst in jenem Moment, in dem der Respekt für einen Konkurrenten nachlässt, weil man sich womöglich denke, dass der gar nicht in die Formel 1 gehöre, könne es zu schwerwiegenden Querelen kommen.

"Aber bei Esteban habe ich keine Zweifel oder Bedenken. Ich respektiere ihn als Wettkämpfer." Und der Franzose den erfahreneren Australier ebenso, glaubt dieser. "Natürlich will er loslegen und sich im Team etablieren. Natürlich wird es diesen gesunden Wettkampf geben."

"Er will mich schlagen, ich ihn. Und wir sind nicht dumm. Wir haben das schon ein, zweimal gemacht", lacht Ricciardo. "Solange Respekt vorherrscht, dann reicht das aus. Wir brauchen keine besten Freunde zu sein." Tipps von Sergio Perez, der bei Force India mehrfach mit Ocon aneinander geraten ist, will er sich nicht holen.

"Viele haben mich gefragt, ob ich bei Mark Webber nachgefragt habe wegen Seb, ob ich mir Tipps geholt habe. Aber Mark und Seb hatten ihre Geschichte und Checo und Esteban ebenso. Ich will nicht mit einer vorgefertigten Meinung in dieses Duell gehen. Ich will mir selbst eine Meinung bilden."

Mit Bildmaterial von LAT.

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Urheber Maria Reyer