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Daniil Kwjat klärt auf: Doch kein Problem mit dem Unterboden

AlphaTauri-Pilot Daniil Kwjat muss in Silverstone von Startplatz 16 ins Jubiläumsrennen der Formel 1 gehen - Pierre Gasly trumpft hingegen erneut auf

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Daniil Kwjat klärt auf: Doch kein Problem mit dem Unterboden

AlphaTauri jubelte nach dem Qualifying zum 70-jährigen Jubiläumsrennen der Formel 1 in Silverstone über den starken Auftritt von Pierre Gasly (P7). Gleichzeitig musste sich Daniil Kwjat einmal mehr geschlagen geben. Was sich zunächst anfühlte wie ein Problem am Unterboden, stellte sich als Windböe heraus - nur Startplatz 16 für den Russen.

Kwjat ging auf dem Soft-Reifen in seinen ersten Versuch und setzte eine Rundenzeit von 1:27.882 Minuten. Damit reihte er sich zunächst auf dem komfortablen siebten Rang direkt hinter seinem Teamkollegen ein.

Zwei Minuten vor Q1-Ende ging er auf dem weichen Reifen noch einmal auf die Strecke, um sich abzusichern. Allerdings missglückte der zweite Versuch, in Chapel kam Kwjat weit von der Ideallinie ab und bretterte über die Randsteine am Kurvenausgang.

Kwjat will "Wörtchen um die Punkte mitreden"

Wenig später musste er in Stowe noch einmal deutlich korrigieren. Kurz daraufhin funkte er: "Ich glaube, etwas am Unterboden ist gebrochen. Das tut mir leid. Am Ausgang von Kurve 15 [muss es passiert sein]." 0,125 Sekunden fehlten ihm am Ende für den Einzug in das Q2.

Kwjat durfte nicht mehr mitmachen und musste vorzeitig aussteigen - eine Enttäuschung, denn schon wieder war Teamkollege Gasly deutlich schneller. Der Franzose stellte im Quali-Duell auf 5:0. Der Russe war über seine Vorstellung dementsprechend frustriert.

Als er hörte, dass er nur 16. wurde, ließ er seinem Ärger noch auf dem Weg in die Box freien Lauf: Er klopfte sich mehrfach fest auf den Helm. Im Nachhinein stellte sich dann heraus, dass der AT01 gar keinen Schaden beim Überfahren der Randsteine erlitten hat.

"Es hat sich herausgestellt, dass das doch kein Problem war. Ich habe in der Kurve einfach eine Windböe erwischt, die viel stärker war als in jeder Runde davor. Das hat mich von der Linie versetzt. Pech", fasst der Russe knapp zusammen. Das sei einfach schlechtes Timing gewesen.

"Schade, denn meine Runde war sehr stark. Ich lag bei der Zwischenzeit vor meinem Teamkollegen. Schade." Tatsächlich war Kwjat im ersten Sektor gleich schnell wie Gasly (27.902), im zweiten sogar etwas schneller (35.374 zu 35.499). Im dritten Sektor verlor er aufgrund seines Fehlers schließlich deutlich (24.857 zu 23.753).

Deswegen wird Kwjat nur von Startplatz 16 ins Rennen gehen, Gasly hingegen von Rang sieben. "Ich glaube schon, dass wir auch von da hinten fighten können. Letzte Woche konnte ich ja auch mitkämpfen, und dieses Wochenende rechne ich auch damit, dass ich ein Wörtchen um die Punkte mitreden werde", bleibt der Russe optimistisch.

Gasly spricht vom "besten Qualifying des Jahres"

Deutlich mehr freuen durfte sich allerdings der Franzose, der sich vor beiden Ferrari-Fahrern und dem Red Bull von Alexander Albon einreihen konnte. "Ich bin wirklich glücklich, das war ein fantastisches Qualifying. Wir konnten uns stark verbessern im Vergleich zu gestern", ist er zufrieden.

Gasly spricht gar vom "besten Qualifying des Jahres" bislang. Das habe ihm auch bestimmt die Aufmerksamkeit von Helmut Marko eingebracht, glaubt er. "Er verfolgt alles bis ins Detail, daher brauche ich ihm nichts zu schicken. Ich versuche einfach, meinen Job so gut es möglich ist zu machen."

Mit der Performance seines Autos ist er ebenso zufrieden: "Es scheint, als könnten wir an den meisten Wochenenden alles aus dem Auto herausholen." Das spiegle sich auch im WM-Stand wider, wo er aktuell auf dem zwölften Rang (zwölf Punkte) vor Sebastian Vettel liegt.

"Das erklärt sich durch unsere Konstanz im Punktesammeln. Wir wissen, dass McLaren und Ferrari ein bisschen stärkeres Paket haben als wir, wenn sie in Topform sind. Gleichzeitig wissen wir auch, dass wenn wir alles perfekt ausführen, wir von Schwächephasen der anderen profitieren können."

Was ihn besonders freut: "Das Team gibt mir generell immer ein Auto, mit dem ich in der Lage bin, am Samstag und Sonntag alles herauszuholen." Dabei helfen auch einige Updates, die AlphaTauri bislang bereits an die Rennstrecke gebracht hat.

"Ja, wir hatten schon ein paar Updates in diesem Jahr. Ich muss sagen, bislang hat alles so funktioniert, wie wir wollten. Aber natürlich müssen wir uns noch verbessern und ein wenig mehr Performance finden." Denn es gebe doch noch Bereiche und Kurventypen, die dem AT01 weniger gut liegen.

Wind beeinflusst Fahrzeugbalance des AT01

Mit verschiedenen Abstimmungsvarianten konnte die Mannschaft die Pace im Vergleich zur Vorwoche steigern. "Am Freitag haben wir verschiedene Set-ups ausprobiert, um an den Problemen des letzten Wochenendes zu arbeiten, die haben mir aber überhaupt nicht gepasst."

Noch in den Freien Trainings strauchelte Gasly, er war unzufrieden mit der Balance. "Ich hatte nicht das Gefühl, dass wir einen Schritt vorwärts gemacht haben." Für den Samstag konnte er dann mit seiner Mannschaft aber die richtigen Änderungen anstellen. "Seit dem dritten Training fühlte es sich viel besser an."

Die Mannschaft habe erneut einen Schritt in die richtige Richtung gemacht, strahlt Gasly. "Jedes Mal haben wir einen Schritt von Freitag auf Samstag gemacht, da ist es sehr wichtig alles rauszuholen, wenn er drauf ankommt." Ein Aspekt der in Silverstone zusätzlich zum Tragen kommt, ist der Wind. Der hatte bei Gasly auch Einfluss auf die Fahrzeugbalance.

"Die Front des Autos war ein wenig stärker, was mir gefällt. Das mag ich eher, ich hatte weniger Schwierigkeiten mit Untersteuern", erklärt er. "Aber natürlich ist der Wind immer ein entscheidender Faktor auf so einer Strecke, da ist es schwierig, die perfekte Balance zu finden."

Mit Bildmaterial von Motorsport Images.

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Rennserie Formel 1
Urheber Maria Reyer