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"Dann gibt es keinen Brasilien-GP": Rio für Promoter keine Interlagos-Alternative

Sao Paulo oder nix? Interlagos-Promoter Tamas Rohonyi glaubt, dass die Formel 1 in Sao Paulo bleiben wird - Die neue Strecke in Rio werde bis 2021 nicht fertig

"Dann gibt es keinen Brasilien-GP": Rio für Promoter keine Interlagos-Alternative

Fährt die Formel 1 auch über 2020 hinaus in Brasilien? Der aktuelle Vertrag mit Sao Paulo endet im kommenden Jahr. Staatspräsident Jair Bolsonaro kündigte im Sommer an, dass die Königsklasse ab 2021 "zu 99 Prozent" auf der geplanten neuen Strecke in Rio de Janeiro fahren wird. Interlagos-Promoter Tamas Rohonyi geht dagegen davon aus, dass der GP in Sao Paulo bleiben wird.

"Ich denke, es ist die gleiche Zahl, die der Präsident genannt hat", spielt er auf die 99 Prozent an, als er nach der Chance gefragt wird, die Formel 1 in Sao Paulo zu halten. "Entweder die Formel 1 bleibt hier, oder es wird keinen Großen Preis von Brasilien mehr geben", sagt er unmissverständlich. Denn das Projekt in Rio geriet in den vergangenen Monaten ziemlich ins Stocken.

"Ich werde nichts über Rio de Janeiro sagen, was ich nicht weiß. Aber ich weiß, dass es dort eine Landfläche mit Bäumen und Tieren gibt", so Rohonyi. Mit anderen Worten: Eine Rennstrecke ist dort aktuell noch nicht in Sicht. Rohonyi glaubt daher, dass es "unmöglich" ist, dort 2021 ein Rennen auszutragen. Denn dafür müsste die Strecke laut seiner Aussage spätestens im Mai 2021 fertig sein.

"Es ist bereits Ende 2019, also bleiben nur noch 16 Monate", so Rohonyi, der glaubt, dass das zu wenig Zeit sein wird. "Durch die Unterstützung des Präsidenten ist Rio eine Option geworden. Und Chase Carey stand an der Seite von Bolsonaro, als der gesagt hat, dass die Formel 1 zu 99 Prozent nach Rio de Janeiro zurückkehren wird. Heute würde er das nicht mehr sagen", glaubt Rohonyi.

"Er hatte schlechte Berater. Es gab keinen Grund, das zu sagen", erklärt er im Hinblick auf Bolsonaro. Er erwarte nun Anfang 2020 eine Entscheidung der Formel 1. Und er geht davon aus, dass diese pro Sao Paulo ausfallen wird. Gleichzeitig hofft er, dass man sich mit der Formel 1 auf einen langfristigen Vertrag einigen kann. Im Raum steht eine Laufzeit bis 2030.

"Es wird immer schwieriger, mit kurzfristigen Verträgen zu arbeiten", verrät Rohonyi und erklärt, dass große Firmen langfristige Sicherheit wollen. Als Beispiel nennt er Titelsponsor Heineken. "Heineken hat in Brasilien seinen größten Markt. Und diese Jungs arbeiten nicht mit Verträgen über zwei oder drei Jahre", so Rohonyi.

Mit Bildmaterial von Sutton.

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Urheber Ruben Zimmermann